My Big TOE - Book 1 Section 2

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Abschnitt 2

Mystizismus Entmystifiziert:
Die Grundlagen von Realität?


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Einführung in Abschnitt 2

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Das sogenannte Mystische ist relativ zum Umfang unseres Wissens und unserem Verstehens. Wenn ein Prozess, ein Phänomen oder eine Konzeptualisierung jenseits unserer potentiellen Fähigkeit sie innerhalb dem Kontext der PMR (physische Realität) erklären zu können, zu liegen scheint, beschreiben wir dies als mystisch. Vieles, was vor tausend Jahren als mystisch betrachtet wurde, betrachten wir heute als Wissenschaft, und vieles von dem was wir heute als mystisch betrachten, wird von einer zukünftigen Wissenschaft klar verstanden werden.

Sobald unser gesammeltes objektives Wissen seine Grenzen erreicht und beginnt sich im scheinbar Unverständlichen, das jenseits unserer angenommenen theoretischen Reichweite liegt, aufzulösen, wird dies als mystisch definiert. Solche Annahmen steigen aus unseren Glaubenssätzen über objektive Realität auf. Was aus Sicht unserer westlichen Kultur mystisch oder unverständlich erscheint reflektiert folglich einfach nur westliche kulturelle Glaubenssysteme und ein beschränktes Verständnis der zeitgenössischen Wissenschaft. Somit ist es eine doppelte Dosis Ignoranz (kulturelle Glaubenssysteme und beschränktes wissenschaftliches Wissen), die definiert was jenseits unserer ernsthaften Überlegungen zu liegen scheint. Denken sie das nächste mal daran, rollen sie mit den Augen und kichern sie weil sie das Konzept des Mystischen allgemein mit Ignoranz (der von anderen, nicht der ihren), Dummheit, und unwissenschaftlichen Geschwätz assoziieren.

Für ein Individuum ist der Prozess persönlicher. Was von einem Individuum als mystisch wahrgenommen wird, ist relativ zum Verständnis, dem Wissen und der Ignoranz dieses Individuums. Es sind unsere persönlichen Glaubenssysteme, die festlegen, was wir als mystisch auffassen. Ob nun ein Individuum wenig oder viel über PMR oder NPMR (nichtphysische Realität) weiß, was jenseits der Reichweite seines oder ihres persönlichen Verstehens und Wissens liegt wird: 1.) von dem Individuum als mystisch interpretiert, 2.) durch Glaubenssätze zu etwas zu den Bedürfnissen des Individuum passendem umkonstruiert, 3.) als temporäre Unwissenheit von etwas was man theoretisch wissen kann betrachtet, 4.) als permanente Unwissenheit von etwas was man theoretisch nicht wissen kann betrachtet. Die Schussfolgerungen eines Individuums, was jenseits seiner objektiven Reichweite liegt basieren zwangsläufig auf dessen Glaubensätzen, sofern natürlich nicht die Schlussfolgerung ist, dass es keine Schlussfolgerungen gibt. Nichtsdestotrotz machen sich die meisten von uns eine Vielzahl sowohl kulturell vorgegebener als auch persönlich abgeleiteter Glaubenssystem basierter Schlussfolgerungen mit einem Grad an Sicherheit zu eigen, die nur eine tiefe, bis auf die Knochen gehende Ignoranz ertragen kann.

Glaube ist eine Schlussfolgerung aufgrund einer mystischen Voraussetzung. Wissenschaftler könnten glauben, dass das was Unbekannt ist, innerhalb des PMR Datensatzes enthalten sein, und der üblichen objektiven Kausalität folgen muss, aber dieser Glaube oder diese Überzeugung drückt nur einfach eine akzeptiertere Form des Mystizismus aus. Der Mystizismus der unsere kulturellen Glaubenssysteme unterstützt wird als offensichtliche Tatsache akzeptiert. Definitionsgemäß erscheint so ein Glaubenssatz zwangsläufig als die vernünftigste Anschauung, die eine rationale Person (innerhalb dieser Kultur) haben kann. Auf diese Weise wird gewöhnlich der ursprünglich persönlich und kulturell ausgedrückte Mystizismus in eine unbestrittene philosophische Grundlage verwandelt wird. Wir erkennen, dass die objektive Kausalität des westlichen Materialismus zwangsläufig einer Grundlage von mystischen Anschauungen entspringen muss. Voilà! Glaube wird zur Wissenschaft, oder zumindest ein integraler Bestandteil der wissenschaftlichen Geisteshaltung.

Die Ergebnisse dieser unlogischen Transformation setzen sich in einer Kettenreaktion fort. Als Nächstes wird Wissenschaft zur Wahrheit – oder zumindest alleiniger Sachverständiger für Wahrheit – und es wird ihr die Aufgabe Realität zu definieren übertragen. Aus westlicher Perspektive teilt sich folglich die Welt der Ideen und Konzepte in Wissenschaft und Wahrheit auf der einen Seite und Philosophie und Vermutungen auf der anderen Seite. Obgleich die Wissenschaft wichtig ist weil sie eine wunderbares Feld an nützlichen physischen Produkten produziert, wird die Philosophie marginalisiert weil sie nichts als nutzlose Argumente produziert. Im Schlussakt dieser Komödie der Irrtümer erleben wir dass die Wissenschaft, unfähig die Begrenzung ihrer historischen, nicht länger nützlichen, glaubensbasierten Paradigmen zu überwinden, von den Beschränkungen ihrer tiefsten Glaubenssätze gefangen wird. Während die Wissenschaft sich mit ihrer selbstinduzierten Kurzsichtigkeit abmüht, versucht die Philosophie vergeblich die wissenschaftliche Illusion von Objektivität zu imitieren um wichtig zu erscheinen. Erinnert sie das nicht auch an einen grotesk zusammengewürfelte Französische Farce?

Ahhh, aber warten sie ... die Vorstellung ist noch nicht vorbei – es gibt ein überraschendes Ende! Allerdings werden sie mit mir und meiner Big TOE von hier bis Abschnitt 6 auf die Reise gehen müssen wenn sie herausfinden wollen wie dieses Drama ausgeht.


Es gibt keinen Zweifel – ich vertröste sie. Warum? Weil, wenn ich ihnen jetzt das Ende erzählen würde, bevor ich einige ihrer gegenwärtigen Glaubenssätze und Paradigmen eingehend diskutiert habe, würden sie es nicht verstehen. Ich weiß, dass sie erfahren und brillant sind aber das ist nicht der Punkt. Das große Bild zu sehen erfordert mehr als intellektuelles Fassungsvermögen. Es erfordert auch tief verwurzelte Glaubenssysteme zu überwinden. Das ist etwas was viele Menschen nicht tun wollen oder können – zumindest nicht schnell und leicht, wenn überhaupt. Deshalb ist eine Trilogie notwendig und nicht eine technische Unterlage.

Akademische Arbeiten stellen nur dann ein Medium zur Verfügung um etwas von Wert zu kommunizieren, wenn jemand mit dem allgemein akzeptierten kulturellen und wissenschaftlichen Glaubenssystem arbeitet. Konsequenterweise wird signifikantes neues wissen typischerweise dadurch generiert dass akribisch unzählige kleine Schritte durch jedes sich eröffnende Detail in Richtung eines spezifischen Zieles geht. Details auszugraben erfordert einen ganz anderen mentalen Prozess als die Paradigmen des großen Bildes zu erfassen. Heutzutage bleiben fast alle Wissenschaftler darauf konzentriert Details aus einer Realität, die exklusiv von traditionellen wissenschaftlichen Glaubenssystemen limitiert ist, herauszulösen. Fakt ist: Sie werden niemals das große Bild sehen solange sie sich auf individuelle politisch korrekte Pixel konzentrieren.

Weil My Big TOE jenseits der traditionellen Glaubenssysteme gehen muss um ein komplett neues Verständnis von Realität einzuführen, muss ein Großteil dieser Trilogie darauf verwendet werden ihre Perspektive zu erweitern. Seien sie geduldig und wiederstehen sie dem Bedürfnis zu den offensichtlich erscheinenden Schlussfolgerungen zu kommen bevor sie die ganze Trilogie konsumiert haben. Alte Paradigmen und Glaubenssysteme zu überwinden ist von Natur aus ein Prozess bei dem es genauso schwierig ist ihn bereitzustellen wie ihn durchzumachen.


Wird My Big TOE dieses dahindümpelnden Drama aus verblödeter Wissenschaft und an den Rand gedrängter Philosophie retten und es wiederbeleben indem es den gordischen Knoten aus begrenzenden Glaubenssätzen löst, der beide dazu verurteilt kaum mehr zu tun, als sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit auszuruhen (indem sie einfach den nächsten logischen Schritt gehen oder nur noch tiefer in den Details vergangener Erkenntnisse graben)? Kann My Big TOE die Wissenschaft erfolgreich auf die nächste Ebene des Verstehens anheben während sie die Philosophie an Ihren berechtigten Platz zurückbringt wo sie die Parade des menschlichen Fortschritts mit aussagekräftigen und nützlichen Einsichten anführt? Beleiben sie dran!

Was ich hoffe in diesem Abschnitt zu erreichen ist, die grundlegenden Konzepte zu entwickeln, die notwendig sind eine rationale Theorie der Existenz zu untermauern – eine Konzeptualisierung, die eine Basis für eine sinnvolle Theorie über alles aus Sicht einer übergeordneten Perspektive (Big TOE). Innerhalb dieses Prozesses hoffe ich ihre mystische Grenze (wo Wissen auf Unwissenheit trifft) auf einen Punkt zurückzuführen wo die verbleibende Unwissenheit keine potentielle Bedeutung mehr hat und von keinem praktischen Interesse mehr ist.

Eine TOE die nicht über PMR hinausreicht ist nur eine kleine TOE (eine Theorie über alles aus einer untergeordneten Perspektive), gebunden an PMR und begrenzt auf eine lokale Kausalität. Können sie sich die Elemente und Begrenzungen einer winzigen TOE aus der Sicht der Bakterien vorstellen, die in ihrem Darm leben? Würde eine dem Anschein nach vollständige und umfassende (aus der Sicht der Bakterien) winzige TOE sich mit der Kernfusion, die in unserer Sonne stattfindet, oder der Dichte und dem Aufbau unserer Atmosphäre befassen? Nein, natürlich nicht, diese Dinge haben keine direkte Signifikanz für die Bakterien in unserem Darm. Obwohl alles was auf unserer Erde lebt von der Energie der Sonne und dem Aufbau und der Dichte unserer Atmosphäre abhängig ist, können die Bakterien in ihrem Darm keines von den beiden wahrnehmen – ihre winzige TOE muss nur alles beschreiben was von den Bakterien potentiell gewusst werden kann.

Für ein gegebenes Bewusstsein bedeutet die praktische Definition des Wortes „Alles“ alles was man wissen kann, alles wichtige, bedeutungsvolle, oder signifikante, das direkt mit diesem Bewusstsein interagieren kann. Das was eine umfassende und vollständige Big TOE ausmacht ist also relativ zu unserer Perspektive, unserem Wissen und unseren Begrenzungen. Die winzige TOE würde aus Sicht der Bakterien vollständig erscheinen, auch wenn sie das Geld auf ihrem Bankkonto, die Glühbirne in ihrem Kühlschrank oder das Auto in ihrer Garage vernachlässigen würde. Dennoch können diese Elemente eine tiefgreifende Auswirkung auf die momentane Umwelt im Darm haben.

Geld, Kühlschränke, Glühbirnen, und Automobile sind zu weit entfernt (weit jenseits der praktischen, funktionalen, oder theoretischen Bandbreite einer winzigen TOE von Bakterien) um vom Bakterien verstanden zu werden, oder von irgendeiner direkten Wichtigkeit für sie zu sein. Für die Bakterien im Darm erscheint die Quelle der verdauten Nahrung die vom Magen herunterkommt als mystisch. Die wirtschaftlichen, sozialen und physischen Umstände und Prozesse, die indirekt dazu führen, dass eine speziellen Nahrung im Magen deponiert wird, würde noch weit jenseits des Mystischen liegen. Der grundlegende Mechanismus, der diese anscheinend mystischen Ereignisse und Prozesse betreibt und steuert ist notwendigerweise unsichtbar, sogar für die brillantesten Darmbakterien. Die Kräfte und Beziehungen die das Wachstum von Weizen regeln, sowie die Herstellung und die Vermarktung von Brot fällt weit jenseits der theoretischen Vorstellungskraft des Bakteriums, und liegt deshalb für immer jenseits der größten Realität, die es nachvollziehen kann. Man sollte nicht zu überrascht sein wenn man Homo Sapiens in einer ähnlichen Situation findet.

Das ist für viele eine bittere Pille, besonders für Wissenschaftler. Das Konzept, dass es ein natürliches praktisches Limit für das Ausmaß unserer Erkenntnis geben könnte – eine Grenze die unsere Wahrnehmung nicht durchdringen kann – gründet auf der Auffassung, dass wir nur ein sehr kleiner Teil einer viel größeren Realität sind. Dieser demütigende Gedanke läuft der Wichtigkeit und Selbstherrlichkeit die wir Menschen uns selbst zuschreiben zuwider. Wenn unsere Erfahrungauf einen kleinen Teil der größeren Realität beschränkt ist, ist es nur vernünftig anzunehmen, dass hinter der Begrenzung unseres möglichen Wissens ebenso eine Menge an Phänomenen, Interaktionen, Beziehungen und geregelten Ereignissen existieren würden, von denen unsere Realität und Existenz abhängt, aber die wir nicht direkt wahrnehmen können. Wenn wir die äußere theoretische Möglichkeit zulassen, dass unsere geliebte PMR eine lokale Realität sein könnte (eine Untermenge von etwas Größerem), ist dies ein erster Schritt in Richtung dem Verständnis eines größeren Bildes.

Diese Möglichkeit bricht das konventionelle Paradigma, dass PMR alles ist was es gibt, nieder und ersetzt es durch ein erweitertes Paradigma, das eine logische Übermenge formt – das beschränkte Konzept des kleinen Bildes ist vollständig in einen allgemeineren Konzept eines größeren Bildes enthalten. Wenn das größere und allgemeinere Paradigma ein besseres und präziseres Verständnis der verfügbaren Daten bietet, und auch wertvolles neues Wissen, Denkansätze und Prozesse produziert, dann ist die allgemeingültigere Konzeptualisierung auch eine genauere, produktivere und wahrere Darstellung des Ganzen. Ein verbessertes Realitätsparadigma ist eines, dass den verfügbaren Lösungsraum relativ zu den bestehenden Daten und Problemen in einer Art und weise verbreitert und vertieft, dass es praktisch und nützlich ist.

Es ist genauso leicht die Beschränkungen der Perspektive eines Bakteriums zu verstehen, wie es schwer ist, die Beschränkungen unserer eigenen Perspektive zu verstehen. Das ist nur natürlich. Wir können uns nicht etwas bewusst sein, was jenseits unseres Bewusstseins liegt. Allerdings können wir offen sein neue Dinge zu lernen und in diesem Prozess die Bandbreite unseres Bewusstseins – und dadurch unsere Realität – auf seine äußeren Grenzen erweitern.

Auf der obersten Ebene auf der ein Großes Bild klarerweise gezeichnet werden muss, wird My Big TOE versuchen alles Bekannte und Unbekannte zu umfassen. Was jenseits von My Big TOE liegt bleibt, wegen der uns eigenen Beschränkung unserer Sicht, praktisch jenseits menschlicher Erkenntnis (für immer mystisch). Nichtsdestotrotz wird das mystische und das jenseits dem Mystischen liegende erkundet indem wir zu unserer Unterhaltung einige logische Extrapolationen anwenden werden, die weit über unsere Kapazität des Verstehens hinausreichen.

“Alles was man wissen kann umspannen? Physik von der Metaphysik ableiten? Das Paranormale wissenschaftlich erklären? Niemals! Das ist sogar auf dem allgemeinsten theoretischen Level vollkommen unmöglich – wo ist der Haken? Ist der Typ verrückt oder was?

Ich weiß, das sich die Idee alles bekannte und alles was man wissen kann zu umfassen oder zu verbinden, an dieser Stelle unwahrscheinlich anhört – so wie auch alles andere – aber es ist nicht soweit hergeholt wie sie vielleicht denken. My Big TOE wird nicht auf einem so hohen Level der Verallgemeinerung dargestellt, noch ist sie so irre, dass sie kaum direkten wissenschaftlichen oder praktischen Wert für die reale Welt enthält. Kein Haken, kein Größenwahn, keine hypothetische Spinnerei, keine albernen Glaubenssysteme – nur aufrichtige Wissenschaft, welche die gemessenen Daten besser beschreibt und eine Fülle an praktischen Ergebnissen und neuem Verständnis bietet, die persönlich und beruflich von Wissenschaftlern und Nichtwissenschaftlern gleichermaßen angewendet werden können. Am Ende dieser Trilogie werden sie in der Lage sein die Richtigkeit dieser anscheinend unmöglichen substanzlosen Behauptungen zu bewerten. Bis dahin ist ihre skeptische Offenheit der einzige Zugang der die Möglichkeit des Erfolges für jeden von uns aufrechterhält. 

Lassen sie uns beginnen die äußeren Grenzen der Realität zu untersuchen und sehen wie weit wir die Begrenzung zurückdrängen können. Wir sind im Allgemeinen etwas schlauer als Bakterien und theoretisch nur durch die Kapazität unseres Geistes beschränkt. Unglücklicherweise sind wir noch durch viel mehr beschränkt – Glaubenssysteme, Pseudowissen, vorgefasste Meinungen, Einstellungen, Ängsten, Bedürfnissen und kulturellen Vorurteilen. Aus diesem Grund müssen wir zuerst einige von diesen besprechen.

Das größte Bild muss alles abdecken – alles Objektive, alles Subjektive, alles Normale, alles Paranormale. Geist und Materie, Bewusstsein und das Handfeste, alle wahren Daten und die Tatsachen der Existenz (persönliche sowie die wissenschaftlichen) müssen berücksichtigt, vereinbar, und in dieser großen TOE enthalten sein – wenn es denn eine umfassende und korrekte große TOE sein soll. Wenn es nur eine kleine oder inkorrekte große TOE ist, wird sie nicht alle Daten bestätigen und erklären. Es ist ihr Job das Ausmaß zu bewerten in dem diese große TOE ihre Erfahrungen und ihr Wissen erklärt. Allerdings ist es wichtig den Unterschied zwischen Wissen und Glauben zu verstehen bevor man zu Schlussfolgerungen kommt. Im übernächsten Kapitel werden wir dieses Thema gründlich erörtern. Um die Voraussetzungen für dieses herausfordernde erkenntnistheoretische Abenteuer zu schaffen müssen wir zuerst einen Blick auf unseren gemeinsamen Anfang werfen. Es ist immer eine gute Idee am Anfang zu beginnen.

Beginnen wir mit dieser sonderbaren Reise. Oh ja sie muss seltsam sein sonst könnte sie möglicherweise keine große TOE sein. Vertrauen sie mir, bevor sie nicht viele Jahre der Erfahrung auf diesem Feld investiert haben, wird das was sie gerade im Begriff sind zu lesen die Elastizität ihres Geistes massiv herausfordern. Und was noch schlimmer ist, da ich darauf bestehe, dass diese große TOE primär von sorgfältig ausgewerteten wissenschaftlichen Daten abgeleitet wird und auf diesen basiert, anstatt auf theoretischen Spekulationen, erfordert dies, dass sich ihr Vertrauen in meine Glaubwürdigkeit noch weiter dehnt als ihr Geist. Unglücklicherweise wird ein Leser mit gleichzeitig gedehnten Geist und gedehnten Vertrauen mich von vorneherein argwöhnisch beobachten, aber so muss es auch sein. Es liegt in der Natur dieses Themas, den Fakten meiner Erfahrung und den Ergebnissen meiner Forschung. Etwas weiniger ungewöhnliches könnte leichter transportiert werden, eine größere Leserschar finden und für nahezu jeden akzeptabel sein. Es wäre aber nicht korrekt.

Menschen glauben im Allgemeinen dass sie fast alles wissen, was man wissen kann, dass die letzten Dinge die noch herausgefunden werden müssen nur ein paar kleine Schritte ausmachen, im Vergleich zur Entfernung die sie bereits zurückgelegt haben. Zum Beispiel beklagten Wissenschaftler gegen Ende des 19. Jahrhunderts die offensichtliche Tatsache, dass alles wichtige (in Wissenschaft und Technologie) bereits entdeckt wurde. Etwas mehr als ein Jahrzehnt später war diese Aussage lächerlich. Definitionsgemäß können sie sich nicht über etwas bewusst sein, was sie nicht wissen. Dennoch lassen wir uns fast immer von unserem Ego täuschen indem es uns glauben macht, dass wir viel weniger unwissend wären als wir es wirklich sind. Es wird oft gesagt dass es nichts skandalöseres und verrückteres gibt als die Wahrheit. Die Wahrheit dieser Aussage, die von der modernen Physik klar bewiesen wird, erfordert eine offene Geisteshaltung.

Hoffentlich wird My Big TOE sie dazu stimulieren einige wichtige Dinge in einer vollkommen neuen und nutzbringenden Art und Weise in Betracht zu ziehen. Ziehen sie soviel Vorteil daraus wie sie können. Das Bild und die Perspektive können sehr groß werden und die Glaubwürdigkeit (für diejenigen, die mich nicht kennen) mag ziemlich gering sein, aber wenn sie sich auf ihren Weg ihr Intuition fühlen und auch diesen Weg mit ihrem Intellekt durchdenken (indem sie die ganze Zeit Daten sammeln und auf ihre Erfahrung anwenden), könnte es gerade noch Sinn machen für sie.

Das große Bild zu würdigen und zu verstehen ist immer der erste Schritt den effektiven Einsatz der Ressourcen, die sie an der Hand haben, zu konzentrieren und zu steuern. Der Punkt und Zweck dieser Arbeitist eine erweiterte Sicht der Realität und ihrem Verhältnis zu dieser Realität anzubieten, die ihnen in einer direkten und praktischen Art und Weise nützlich und hilfreich ist. In My Big TOE finden sie ein Realitätsmodell, das eine einzigartige Perspektive bietet, die vorteilhaft auf ihr berufliches und persönliches Leben angewendet werden kann.

Eine letzte Warnung. Abschnitt 2 legt die konzeptuelle Grundlage für den überwiegenden Rest der Trilogie fest ohne zu erklären, wie diese Konzepte sich später zu einem aussagekräftigen Zusammenhang verbinden. Es mag schwer sein bei teilen dieses Materials es fest im Griff zu haben weil es überwiegen abstrakt ist, und relativ weit von ihrer täglichen Erfahrung entfernt sein mag. Das Verständnis und die Bestätigung werden langsam wachsen während sie die nächsten vier Abschnitte verdauen und sie werden, durch die Schlussfolgerungen die gezogen werden, ihre eigenen Untersuchungen der großen TOE hervorbringen.

Obwohl es viele abstrakte Tunnel gibt, die in Abschnitt 2 erforscht werden, ist zunächst ein kostbare kleines Licht am Ende von einem jeden von ihnen. Nichtsdestotrotz benötigt ein logischer Zugang viele der konzeptuellen Bausteine, die zuerst definiert und dargelegt werden bevor der Bau der großen TOE begonnen werden kann. Verschieben sie ihr abschließendes Urteil bis diese Konzepte umfassender entwickelt wurden und in anschließenden Abschnittenangewendet werden. Wenn sie zäh durchhalten wird die Methodik dieser Verrücktheit vollkommen klar sobald sie Buch 3 beendet haben.

Wenn My big TOE die aufgeschlossenen und unerschrockenen Forscher dazu verleitet die entlegenen Gegenden ihrer Realität selbst zu erfahren und zu untersuchen, freut mich das. Um optimal effizient zu sein müssen meine Entdeckungen ihre Entdeckungen führen. Ich muss ihnen nicht nur helfen, die objektive Beschaffenheit ihrer Realität zu verstehen, sondern ich muss ihnen auch helfen sie in ihren persönlichen Bedingungen zu entdecken. Wenn diese Bücher zu guter Letzt keine andere Wirkung hatten als dass sie eine Neubewertung ihrer Glaubenssätze, Konzepte, Wissen und Einstellungen bewirkt haben, ganz gleich was das Ergebnis dieser Neubewertung ist, war meine Anstrengung der Mühe wert. Versuchen sie es. Viel Glück auf ihrer Reise – mögen sie Werte von bleibender Bedeutsamkeit finden.


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Zum Anfang..... Kausalität und Mystizismus

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Anfänge sind immer schwierig. Wann immer sie starten ist immer die Frage: „Was war vorher?“ Diese Frage kommt aus ihrer Wahrnehmung der objektiven Kausalität – dass alles von seiner Ursache ausgehen muss. Muss alle seine Ursache haben? Wenn nicht, geht man sofort sich auf mystische Anfänge zu berufen. Wenn ja, dann ist der Beginn eine logische Unmöglichkeit. Es kann laut Definition keinen Anfang geben wenn alles eine Ursache haben muss. In der Logik der Kausalität sind Anfänge unlogisch. Die Logik der Kausalität benötigt (weil wir existieren), dass die anfängliche Existenz aus der wir abgeleitet sind, spontan aus dem nichts entspringt. Es ist klar, dass die Vorstellung einer objektiven Kausalität gegen ihre eigene Logik verstoßen muss um beginnen zu können.

Die andere Alternative – es gibt keinen Anfang, Existenz ist irgendwie unendlich und ewig, ist selbst eine mystische Behauptung die von nirgendwo kommt und nirgendwo hinführt. So ein grenzenloser Mystizismus bietet seinen Befürwortern keine Möglichkeiten für Antworten oder Anhaltspunkte. Mit der Voraussetzung zu beginnen, dass unsere Unwissenheit über Anfänge total und ewig ist, ist kein besonders intelligenter Weg eine Analyse von Anfängen zu beginnen. Das ist vielleicht einfach, aber nicht nützlich. Diese logische Alternative bietet eine triviale Lösung die aber keine Grundlage bietet, auf der man eine Realität aufbauen könnte.

Demnach ist ein mystischer Beginn das logische Ergebnis der Berufung auf eine objektive Kausalität. Gleichermaßen ist das logische Ergebnis der Verleugnung einer objektiven Kausalität (unser Anfang begann ohne vorhergehende Ursache) ebenfalls ein Mystischer Anfang. Obwohl die Logik unserer objektiven Kausalität darauf hinzuweisen scheint das unser Anfang mystisch sein muss, ist das nicht notwendigerweise so. Es hängt davon ab in welcher Realität so ein Anfang stattfindet, und von der Realität aus der wir ihn sehen. Kausalität ist systemspezifisch – die Logik von Kausalität (z.B. die Logik der PMR Physik ) trägt nur innerhalb eines gegebenen kausalen Systems. Die Logik der Kausalität verlangt nur von einer Sichtweise die von einem Standpunkt innerhalb eines gegebenen Systems aus liegt, dass der Anfang eines gegebenen Systems mystisch erscheint. Die Logik der Kausalität kann über die Anfänge des eigenen Systems nichts aussagen da diese Anfänge außerhalb dieses Systems liegen – jenseits der Reichweite seiner eigenen kausalen Logik. Anfänge gehören zum nächst höheren Level der Kausalität und liegen hinter dem Bereich und dem Geltungsbereich einer dem Subsystem eigenen Logik. Stellen sie sich eine Hierarchie von kausalen Systemen vor, bei dem jedes eine Untermenge des anderen ist. Wenn wir in der Lage sind, die Perspektive der Übermenge zu der wir gehören, einzunehmen, kann auf diese Weise der Mystizismus von unserem Anfang genommen werden.

Ich sage nicht, dass unsere objektive Kausalität verworfen werden soll. Die Logik unserer objektiven Kausalität ist und bleibt die philosophische Grundlage unserer Wissenschaften. Sie hat uns dazu veranlasst zu fragen: „Wie funktioniert das?“ oder „Was hat das verursacht?“ Es hat uns zu der Technologie und dem Verstehen geführt, das uns jetzt sozusagen anfleht den nächsten Schritt jenseits des puren Materialismus zu gehen. Ich möchte die Logik unserer objektiven Kausalität nicht herabsetzen. Ich bin Wissenschaftler – ich lebe und arbeite mit ihr. Ich setze sie nur in die angemessene Perspektive. Ich mache nur ihre logischen Begrenzungen klar, die grenze ihrer sinnvollen Anwendung und die Tatsache, dass sie für ihren Anfang ihre eigene Logik missachten muss.

Folglich muss unser Anfang, vom Standpunkt unserer objektiven Kausalität undefinierbar, oder ebenfalls mystisch sein. Wenn „undefinierbar“ nicht logisch mit „mystisch“ gleichsetzen ist das richtig. Unter dem Gesichtspunkt, dass das Thema die Erschaffung unserer Realität (unserer Anfänge) ist, verwandeln sich die Ausdrücke wie „notwendigerweise undefiniert“ und „nicht erkennbar“ schnell in „mystisch“, im Denken vieler Menschen – deshalb verwende ich das Wort „mystisch“ generell um das, was man nicht wissen kann zu beschreiben. Wenn sie das Ende dieser Trilogie erreicht haben, wird der Schleier des Mystizismus logisch von unseren Anfängen gelüftet sein und sie werden klar die Wurzeln unserer Existenz verstehen, und wie diese Wurzeln ins Dasein traten.

Wenn wir einmal verstanden haben, dass die kausale Logik, die uns unsere Wissenschaft gebracht hat, auch das Verständnis der erweiterten Realität (und seinen Anfängen) beschränkt, sind wir so frei, dass wir die Untersuchung der erweiterten Wahrheit beginnen können. Ohne diese Erkenntnis ist unsere Perspektive und Einsichtsfähigkeit in einem selbsgemachten konzeptuellen Gefängnis (einer Glaubensfalle) gefangen.

Der irrige Glauben in eine universelle Kausalität (im Gegensatz zu einer lokalen Kausalität) wird wiederholt benutzt um diejenigen, die sich erdreisten die Fragen der Anfänge rational zu lösen, als unwissend und unrichtig erscheinen zu lassen.

Die wiederholt und schrittweise gestellte Frage „Was war vorher?“ muss unweigerlich mit dem Zugeständnis der vollkommenen Unwissenheit enden, die an der Basis eines ansonsten rationalen Diskurses existiert. Es wird die Position eingenommen, dass logische Argumente die auf der Basis von Unwissenheit aufgebaut werden höchst unseriös sind und man sofort mit ihnen fertig werden kann indem man sie als närrische und substanzlose Vermutungen bezeichnet.

Unsere physische Raum-Zeit Kausalität ist lokal und man kann darauf die Frage „Was war vorher“ nicht anwenden – sonst würden wir entweder ohne Anfang feststecken oder spontan aus dem Nichts entsprungen sein. Beide alternativen führen zu mystischen Glaubenssystemen die wissenschaftlich oder logisch unproduktiv sind und weder Sinn machen, noch eine rationale Grundlage bieten auf der eine wissenschaftliche Theorie über alles aus Sicht einer übergeordneten Perspektive aufgebaut werden könnte. Ein zentraler Paradigmenwechsel, wie er in diesem Abschnitt beschrieben wird bietet eine andere Alternative (notwendigerweise mystisch aus Sicht der PMR) die nicht glaubensbasiert ist, Sinn macht und wissenschaftlich und logisch produktiv ist.

Unsere Anfänge scheinen mystisch für uns wegen den Grenzen unserer Logik und den Grenzen unserer glaubensbasierten Ansichten die unserem Verstand auferlegt sind. Wenn sie die Wissenschaft, ihre Sichtweise und ihr Verstehen auf die nächst höhere Ebene der Kausalität heben – zum Übergeordneten System, das PMR als Teilsystem enthält – wird der allgegenwärtige Mystizismus an den äußern Rand ihres neu gewonnenen Wissens zurückweichen.

Wenn ihr Bild (Weltanschauung oder das Verständnis von Realität) signifikant größer ist als das Bild ihres Nachbarn, wird ihr Nachbar sie möglicherweise als mystisch einschätzen. Inder tat werden aus einer sehr beschränkten Sicht immer mystisch erscheinen, ganz egal wie rational, vollständig oder wissenschaftlich ihr Verständnis ist. Ein Mystiker erscheint von unbekannten Interaktionen beseelt zu sein, die jenseits rationalem Verstehens liegen. Vielleicht denkt ihr Hund das sie ein mächtiger irrationaler Mystiker sind. Wenn ihr Nachbar sie für eine besonders gute, liebevolle, weise, produktive, erfolgreiche und fähige Person hält sollte er versuchen das zu verstehen was sie zu verstehen scheinen. Wenn sie auf der anderen Seite arrogant, herablassend, manipulativ erscheinen oder wenn sie beginnen zu missionieren und um Spenden bitten, würde er gut daran tun seine Türe verschlossen zu halten und sie zu meiden.

Die Qualität ihres Seins drückt die Korrektheit ihres Verstehens aus. Denken sie für einen Moment darüber nach. Was sagt die Qualität ihres Seins über die Korrektheit ihres Verstehen aus?


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Warnung vor der Glaubensfalle

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Die meisten von uns sind mit Glaubenssätzen aller Art überschwemmt. Wir sind durchdrungen im gesunden Menschenverstand und den vorherrschenden Weisheiten unserer Kultur, unseren Traditionen, unseren Gemeinschaften, unseres Berufes, unserer Familie und unserer Freunde. Weil Glauben für jeden von uns etwas sehr persönliches ist, werde ich an diese Diskussion über Glauben und Wissen aus mehreren verschiedenen Richtungen herangehen. Hoffentlich wird zumindest eine dieser Herangehensweisen sie mit ihrer individuellen Erfahrung, ihrem Intellekt und ihrem inneren Selbst in Verbindung bringen.

Wenn man mit etwas komplexen und fremdartigen zusammentrifft, benötigt man gewöhnlich einige Wiederholungen bis man sich damit wohlfühlt. Ebenso sind Wiederholungen oft notwendig um innig festgehaltene und tiefverwurzelte Denkweisen und Formen des Seins zu durchbrechen. Die meisten von uns haben feste Denkweisen und Seinsformen, ob wir uns dessen intellektuell bewusst sind oder nicht. Wenn etwas tief in uns verwurzelt ist, ist es für uns fast unmöglich es zu bemerken – es wird ein Teil des unsichtbaren inneren Kerns unseres Wesens. Es ist eine Tatsache, dass subtile Glaubenssysteme unsere persönliche Realität beschränken. Es ist ebenfalls eine Tatsache, dass die meisten unserer Glaubenssätze außerhalb eines einfachen Zugriffs unseres Intellekts liegen. Außerhalb unserer bewussten Kenntnis, definieren sie buchstäblich, und beschränken dadurch, was wir uns selbst erlauben wahrzunehmen und als Realität interpretieren.

Ich bin sicher, dass sie die Informationen des größeren Bildes intellektuell ohne Schwierigkeiten verarbeiten können, da ihre Glaubenssätze aber tief verwurzelt sind, ist es jedoch weit schwieriger für sie diese Information erfolgreich in tiefere Ebenen des Verstehens zu integrieren. Nur weil sie bestimmtes Material intellektuell leicht verständlich oder Konzeptuell offensichtlich und reproduzierbar finden, bedeutet das nicht notwendigerweise dass die Signifikanz dieses Materials schon in tiefere Schichten des Wissens gesunken ist.

Was als intellektuelles Verständnis durchgeht ist oft seicht und unvollständig, weil wir keine Mittel zur Verfügung haben das Ausmaß unserer Unwissenheit exakt einzuschätzen. Das logische Ergebnis einer Bewusstheit unserer Unwissenheit im Verhältnis zu einer sehr wichtigen Angelegenheit ist eine unbehagliche Sorge – die Angst etwas nicht zu wissen was man verzweifelt wissen sollte. Wir fühlen uns generell dazu verpflichtet eine scheinbar solide Bewertung des Problems zu produzieren egal wie viel wir wissen oder wie viel wir nicht wissen. Um Sicherzustellen, dass unsere Bewertung solide genug erscheint um die angstbasierte Sorge, die von unserer Unwissenheit aufgeworfen wurde, signifikant zu reduzieren, machen wir Annahmen über Grad, Qualität und Vollständigkeit unseres Wissens, die ausnahmslos dazu führen dass wir „seicht und unvollständig“ als „ausreichend und schlüssig“ interpretieren. Die resultierende intellektuelle Beurteilung, ganz gleich wie schlecht durchdacht, wird immer eine Schlussfolgerung produzieren die (für ihren Schöpfer) angemessen sicher, und auch offensichtlich korrekt erscheint. Zauberei! Die unbehagliche Sorge verschwindet indem vom Ego Pseudowissen hergestellt wird um zu leugnen, dass man der Unwissenheit erlegen ist.

Sehen sie wie die Angst nicht zu wissen sich selbst beschwichtigt, indem sie eine glaubwürdige, selbstbefriedigende Geschichte erfindet, die eine Alternative zur Anerkennung und Akzeptanz der Unwissenheit bietet? Dass die Geschichte vielleicht falsch sein könnte, ist für den Autor unsichtbar, weil sie auf Annahmen und Glaubenssätzen basiert die dafür entwickelt wurden die dringenden Bedürfnisse des Autors nach Bestätigung und Sicherheit zu befriedigen. Haben sie sich jemals gefragt wie andere Menschen zu den kuriosesten Schlussfolgerungen über alle möglichen Dinge kommen? Vom religiösen Fanatiker bis zu ihrem manchmal frustrierenden Vorgesetzten oder jemand anderen signifikantem - es funktioniert auf die selbe Art und Weise. Passen sie auf, dass ihr Intellekt sie nicht durch Tricks in dem Glauben bequemer und verführerischer Schussfolgerungen wiegt die in erster Linie dazu konstruiert wurden um ihre Angstgefühle zu reduzieren, ihr Ego zu bestätigen und ihre gegenwärtige selbstgefällige Weltanschauung aufrecht zu erhalten.

Wann immer sie sich einigermaßen sicher fühlen, dass sie offensichtlich richtig liegen obwohl sie keine echten Daten haben die das absichern, sollten sie zumindest in Erwägung ziehen, dass sie ihn einer selbsterschaffenen Glaubensfalle feststecken. Nur unvoreingenommene Skepsis erlaubt ihnen diese Möglichkeit einzuschätzen.

Große Wahrheit muss tief verstanden sein um effektiv angewendet zu werden. Weisheit wohnt eher im Herzen und in der Seele als im Intellekt. Der Intellekt kann sie auf ihrer Suche der großen Wahrheit nur bis hierher bringen, er kann ihre Suche leiten aber er kann sie nicht dazu bringen etwas von tieferer Signifikanz zu lernen. Auf der anderen Seite kann ihr Intellekt sie auch dazu bringen, dass sie jede Möglichkeit große Wahrheit zu erfahren, vergeuden.

Um unsere Diskussion von Glaubensfallen zu fokussieren lassen sie mich ihnen eine präziseres und klareres Verständnis von dem geben, was ich meine wenn ich die Worte „Glauben“ und „Wissen“ verwende. Glaube kann kulturell, religiös, wissenschaftlich oder persönlich bedingt sein. Glaube wird von Unwissenheit generiert und benötigt. Wenn sie etwas sicher wissen ist Glaube unnötig. In diesem Fall haben sie wirkliches Wissen. Wissen wird davon abgeleitet von dem Wissen dass es wahr ist. Wenn ihr scheinbare Wissen falsch ist, dann glauben sie nur was sie wissen. In diesem Fall ist glaube nur als Wissen verkleidet. Glaube der sich als Wissen ausgibt, ist Pseudowissen, kein wirkliches Wissen.


 Weil viele sich jetzt wundern wie man nun Pseudowissen von Wissen unterscheiden soll, ist es in Ordnung einen kleinen Einschub einzufügen. In der ganzen Trilogie werden sie Diskussionen finden Weisheit von Dummheit zu unterscheiden, zwischen Realität und Schein, zwischen falsch und wahr und zwischen Wissen und Pseudowissen. Wir werden diese Angelegenheit im Verlauf von Abschnitt 2 bis 6 aus mehreren Blickwinkeln betrachten.

Dies ist eine Puddingangelegenheit und eine wissenschaftliche Angelegenheit. „Der Beweis für den Pudding ist dass man ihn essen kann“ bedeutet, dass Wahrheit und Wissen hinsichtlich der objektiven Ergebnisse ihrer Anwendung bewertet werden können. Wissenschaft ist das primäre Werkzeug und Prozess der sie dazu befähigt Glaubensfallen zu vermeiden indem sie objektive Ergebnisse bewerten.

Typischerweise reduziert sich das auf die Tatsache, dass sie persönliche Erfahrung (Wissen muss angewendet werden) und messbare Ergebnisse (sie müssen den Pudding schmecken) um ein anspruchsvoller Genießer von Realität zu werden. Wenn sie nicht aufpassen können sie sowohl bezüglich der Ergebnisse als auch der Erfahrung in die Irre geführt werden. Deshalb müssen sie bei ihren Forschungen ein guter Wissenschaftler sein. Ein guter Wissenschaftler zu sein bedingt nur dass sie den richtigen Ansatz und die richtige Einstellung haben – es ist kein Titel oder eine formale wissenschaftliche Fachausbildung notwendig. Sie müssen warten bis sie genug qualitativ hochwertige erwiesene Daten gesammelt haben bevor sie eventuelle Möglichkeiten in Gegebenheiten oder Wissen überführen. Diese eventuellen Möglichkeiten, mit der zugehörigen Wahrscheinlichkeit das sie wahr sind, müssen jedes Mal wiederbewertet und neuberechnet werden wenn neue Daten hinzukommen. Scheinbares Wissen bleibt eine Möglichkeit und ist vorläufig – Wahrheit ist absolut.

Ihre Liste von eventuellen Möglichkeiten wird für eine sehr lange Zeit, wenn nicht sogar für immer, viel länger sein als ihre Liste von absoluten Wahrheiten. Wenn sie Acht geben gleichzeitig unvoreingenommen und skeptisch zu bleiben, ist es unwahrscheinlich, dass sie versehentlich einen größeres Investment in falschem Wissen betreiben. Auf der anderen Seite kann es sein, dass sie eine Hypothese oder eventuelle Möglichkeit bis zum Ende der Sackgasse verfolgen oder der Schlussfolgerung, dass die Hypothese falsch ist. So funktioniert gute Wissenschaft. Es gibt keine Möglichkeit zu garantieren, dass ihre Hypothese als richtig bestätigt wird. Der Beweis, dass eine Hypothese falsch ist, produziert auch nützliche Informationen.

Bleiben sie immer skeptisch und unvoreingenommen dann werden sie nicht zu weit in Sackgassen hineinwandern. Diejenigen, die den unvoreingenommenen Skeptizismus des Wissenschaftlers über Bord werfen, auf der Jagd nach einfachen, schnellen Antworten, enden indem sie direkt in die Glaubensfalle springen. Sie verlieren ihren Weg und investieren ihre Zeit und Energie unklug in nicht optimale, unproduktive, Ausrichtungen, die auf Pseudowissen basieren. Die Wahrheit ist nicht empfindlich, sie wird harten Tests standhalten.

Trotzdem müssen sie aufpassen, das ihre Tests stichhaltig sind. Das ist nicht so leich wie es auf den ersten Blick aussieht. Die Wissenschaftlern anhaftende Schwierigkeit, Konzepte und Resultate für gültig zu erklären, reflektiert ein Standardproblem der Wissenschaft. Es ist für sie definitionsgemäß immer schwierig Tests zu entwickeln um etwas zu bewerten, was sie nicht verstehen. NPMR zu erforschen ist in vielerlei Hinsicht dasselbe wie PMR zu untersuchen. Forschung in NPMR erfordert meistens einen langen, langsamen, manchmal frustrierenden und mühsamen Prozess, bis man vorläufiges neues Wissen findet. Dort ergibt, wie in jeder ernsthafter Forschung, zähe Ausdauer, sorgfältige Analyse und gleichmäßige Anstrengung bessere und sicherere Resultate als jede andere Methode.

Wenn sie Ihre Frage, wie man Wissen von Pseudowissen unterscheidet, während sie gleichzeitig so tun als ob sie über das Wissen der PMR sprechen anstatt über das Wissen der NPMR, werden die meisten offensichtlichen Antworten drauf zutreffen. Wissenschaft ist Wissenschaft, in PMR und NPMR gleichermaßen. Wissenschaftliche Methoden in beiden „Orten“ dieselben Schwierigkeiten und Eigenschaften. Der primäre Unterschied ist, dass in NPMR (von PMR aus gesehen) die Wissenschaft eine persönliche oder subjektive Aktivität mit objektiven Ergebnissen ist. Dies unterscheidet sie zu PMR (wie es von PMR aus gesehen wird), wo Wissenschaft eine direkte gemeinsame objektive Aktivität ist, die gleichermaßen objektive Resultate produziert. Für die Erfahrung ist die Wissenschaft in NPMR, von NPMR aus gesehen auch eine direkte gemeinsame objektive Aktivität, die objektive Resultate produziert.

Diese Diskussion wird an anderer Stelle in der My Big TOE Trilogie noch vertieft und aus verschiedenen Perspektiven diskutiert. In dieser Nebenbemerkung möchte ich nur herausstellen, dass es keine magische Formel oder Abkürzung gibt um Wahrheit zu finden und zu bewerten. Zu glauben, was ich oder jemand anderer über NPMR oder die Beschaffenheit von Realität sagen, ist gleichbedeutend mit dem direkten Sprung zu den Schlussfolgerungen ohne dass man selbst die wissenschaftliche- oder Untersuchungsarbeit leistet.

Glaube ist keine Abkürzung, die sie tatsächlich an einen wesentlichen Bestimmungsort bringt. Zu glauben was andere sagen ist ein riskantes Geschäft. Sie müssen Wahrheit und Wissen selbst entdecken oder es wird nicht ihre Wahrheit und ihr Wissen sein. Ihre Wahrheit und ihr Wissen wohnt tief und pulsierend in ihrem Wesen, während die Wahrheit und das wissen von jemandem anderen nicht tiefer eindringen kann als bis zu ihrem Intellekt.

Anderen zuzuhören mag die Effizienz ihrer Reise in hohem Maße steigern, oder in eine ziellose Wanderung schicken. Auf jeden Fall müssen sie den Ausflug machen und die Realität, die sie finden erfahren, bewerten und bestätigen.

Ich möchte nicht unterstellen, dass sie alles alleine bewältigen müssen. Andere in ihre Reise zu einem größerem Verständnis mit einzubeziehen ist generell eine gute Idee. Mit anderen zusammenzuarbeiten, wenn es weise gewählt ist, kann ihnen helfen eine breitere Perspektive zu entwickeln, und bietet die benötigte Unterstützung sowie Orientierung und Leitung. Aber andere können nicht für sie lernen und wachsen, sie müssen das selbst tun. Weisheit, Reife und die Fähigkeit zu lieben, sind alles persönliche Attribute, die im Kern ihres Wesens wohnen.

Manche werden sich fragen wie man es anstellt, Daten in einem Gedankenraum zu sammeln, evaluieren, bewerten, und anzuwenden oder wie man die NPMR Realität erfahren kann. Das sind gute Fragen. Ich rede hier über subjektive experimentelle Daten, die sie sammeln während sie sorgfältig den Bereich des interaktiven Bewusstseins in einem inneren Raum erforschen. Ich rede hier auch über klare objektive, erwiesene Ergebnisse. An der Grenze, an der NPMR Aktivitäten die PMR Aktivitäten beeinflussen und modifizieren und umgekehrt, lassen sich leicht erwiesene Daten sammeln.

Wenn man an dieser Grenze bewusst in NPMR ist, ist das so ähnlich wie in einer eng fokussierten mentalen Aktion teilzuhaben (in etwa wie ein total fesselnder interaktiver Tagtraum) der einen starke kausale (erwiesene) Beziehung zu PMR hat und eine dynamische Existenz darstellt, die unabhängig von ihnen und ihrem Bewusstsein oder unbewussten mentalen Prozessen ist. Ihr Geist muss ruhig klar und konstant sein ohne wiederspenstiges Geschwätz, Lärm oder dass sie unfähig sind zu unterscheiden, was ihr Geist kreiert und was unabhängig von ihrem Geist existiert. Das ist der Grund warum der erste Schritt immer der ist, das ruhige gelassene Zentrum ihres Bewusstseins zu finden(und zu lernen darin zu existieren und innerhalb dessen zu agieren).

Für ein klares, stilles, funktionsfähiges Bewusstsein, ist das Datensammeln in NPMR, wie sich durch einen ungewöhnlich klaren Tagtraum zu bewegen. Ein forschendes Bewusstsein sollte sich anfangs damit beschäftigen, Experimente durchzuführen und nach Bestätigung der NPMR Aktivitäten suchen, die Effekte in PMR verursachen (und umgekehrt). Eines Tages nachdem genug echte Bestätigung durch persönliche Erfahrung gesammelt wurde, wird klar werden, dass NPMR sowohl unabhängig von ihnen ist als auch kausal mit PMR verbunden ist. Diese Tatsache zu verstehen wird ihre erste, größte und erstaunlichste Entdeckung sein!

Ich erinnere mich immer noch sehr gut an mein Gefühl des ungläubigen Staunens als Dennis und ich das erste mal unsere identischen gleichzeitig erlebten Erfahrungen, als wir NPMR erforschten, austauschten (siehe Kapitel 10 dieses Buches). Nachdem die Genauigkeit der Fernwahrnehmungsexperimente lückenlos bestätigt wurden und die Wirksamkeit mit der die Gesundheit eines Körpers dramatisch durch einen fokussierten Geist beeinflusst werden konnte, wurde meine Realitätssicht gezwungen sich zu erweitern.

Sie können immer unterstellen, dass andere Menschen lügen oder verwirrt sind, aber wenn ihre eigene Erfahrung, lückenlos und nach Bedarf, sie zu logisch und wissenschaftlich unausweichlichen Schlussfolgerungen bringt, wird die Wahrheit dieser Erfahrung ein größeres und tieferes Verständnis der Realität in der sie existieren verlangen. Das Paranormale einfach als etwas zu Bezeichnen, was nur von wahnsinnigen, teuflischen, gruseligen und schrulligen wahrgenommen wird, ist dann keine Ausrede mehr, ums sich nicht mit der Existenz einer Realität zu beschäftigen die unsere tiefsten Glaubenssätze und Anschauungen herausfordert.

Wenn sie die Erfahrung haben, und die Prozesse, die benutzt wurden um diese Erfahrungen zu sammeln und zu bewerten sorgfältig und wissenschaftlich waren, müssen sie sich mit den objektiven Fakten ihrer Entdeckungen beschäftigen. – sie zu leugnen bedeutet aus Gewohnheit, Unsicherheit und Angst an Ignoranz und Begrenzung zu festzuhalten. Diese Erfahrungen zu leugnen bedeutet auch ein schwieriges Wissen für die Bequemlichkeit eines geistlosen Dogmas aufzugeben.

Wenn Ignoranz und Angst erlaubt wird, die Möglichkeiten zu definieren, eliminiert dies die Möglichkeit des Wachstums und verschwendet Potential. Es ist offensichtlich, dass dies wahr ist, wenn es auf andere angewendet wird, deren Ignoranz und Nachteile wir verstehen, und es ist fast unmöglich dies bei uns selbst einzusehen.

Nachdem die Sammlung von erwiesenen Daten (NPMR-PMR Psi-Effekte) normal wird, geht man im allgemeinen dazu über, die Kultur, Gesetze und die Physik von NPMR durch sorgfältiges Experimentieren und der Beobachtung von Ursache und Wirkung zu bestimmen. Stellen sie sich vor, sie sind ein außerirdischer Wissenschaftler aus einer anderen Dimension, der auf die Erde teleportiert wird um zu lernen wie die Erde und ihre Lebensformen beschaffen sind. NPMR zu erforschen ist ähnlich, aber ohne die Begrenzung eines hilfsbedürftigen Körpers. 

Lassen sie uns hier eine kurze Pause einlegen um das Wort „Psi“ zu definieren. Psi ist ein gebräuchlicher Ausdruck unter Parapsychologen, die sich damit beschäftigen die Fähigkeiten des Geistes zu studieren und zu erforschen. Psi Effekte beziehen sich im allgemeinen auf ungewöhnliche Vorkommnisse im Bewusstsein, speziell bei paranormalen Geschehnissen die mit geistigen Fähigkeiten und veränderten Bewusstseinszuständen in Verbindung gebracht werden. Psi wird oft synonym mit Parapsychologisch verwendet – folglich bezieht sich der Ausdruck „Psi Phänomen“ auf messbare physische Phänomene die von bestimmten Besonderheiten oder Fähigkeiten des Geistes produziert werden, die gegenwärtig jenseits der traditionellen wissenschaftlichen Erklärbarkeit liegen. Telepathische Kommunikation, Hellsehen und Fernwahrnehmung sind zum Beispiel einige Psi Ereignisse, die üblicherweise erlebt und untersucht werden. Die Ausdrücke „Psi Energie“ und „Psi Kräfte“ werden oft gebraucht um einige unbekannte theoretische kausale Mechanismen anzudeuten, von denen angenommen wird, dass sie hinter den Psi Phänomenen stecken.


Weil ich sie bei jeder Gelegenheit ermahne ihre eigenen Erfahrungswerte zu sammeln, vermute ich, dass ich ihnen sagen sollte wie sie es anstellen können, dies Aufgabe zu bewerkstelligen. Am Ende in Kapitel 23 dieses Buches werden wir Techniken diskutieren, die sie verwenden können um den geistigen Lärm zu reduzieren, sie ihre mentale Energie meistern und kontrollieren können und dadurch NPMR und die inneren Räume des Bewusstseins erforschen können.

Allerdings ist es, bevor wir damit anfangen, zwingend notwendig, dass sie zuerst herausfinden wie ihre Glaubenssätze ihre Realität beschränken und dass sie lernen den Unterschied zwischen ihrem Wissen und Pseudowissen zu wertschätzen. Sonst könnte ihr Versuch NPMR zu erforschen damit enden nichts weiter als ihr eigenes Ego zu untersuchen.

Ihr eigenes Ego zu untersuchen mag ein produktiver erster Schritt sein wenn er zu einem besseren Verständnis und dadurch zur Auflösung von Angst und Glaubenssystemen führt, die ihr natürliches Potential begrenzen, aber das ist nicht dasselbe wie NPMR zu erforschen – einer Realität die unabhängig von ihren Glaubenssystemen und persönlichen Verstand existiert.

Es gibt eine natürliche und notwendige Reihenfolge für jede Entwicklung von Wachstum. Schritte dabei auszulassen führt fast immer zu Frustration und Blockaden, und nicht zu schnellem Fortschritt. Sie müssen sich zuerst erfolgreich mit ihrer Angst und beschränkenden Glaubenssystemen befassen bevor sie NPMR produktiv erforschen können. Alle Ängste zu überwinden ist nicht vonnöten – bei weitem nicht – aber ein minimale Kompetenzschwelle, ihr Bewusstsein zu lenken, ist Voraussetzung. Die benötigte Grundlagenkompetenz wird für gewöhnlich durch Meditation, Mut und energischer Hingabe an die Entdeckung der Wahrheit entwickelt. Die zugrundeliegenden Prinzipien und die Mechanik der Meditation werden in Kapitel 23 diese Buches diskutiert. Obwohl es viele erfolgreiche Wege gibt zu meditieren, kann Angst nur durch Mut und Entschlossenheit überwunden werden.

Ich habe keine spezielle übernatürliche Wissenschaft die ihnen helfen könnte, die Kurven zu schneiden und die Wahrheit in riesigen Intuitiven Sprüngen zu finden. In Forschung und Wissenschaft geht es mehr darum einen stetigen Fortschritt durch einen kleinen vorsichtigen Schritt nach dem anderen zu machen, währenddessen man „den Pudding probiert“, die Aussagekraft prüft und objektive messbare Ergebnisse produziert. Es gibt, soweit ich weiß, keine „Wurmlöcher“ durch die man direkt zur Erleuchtung durchstoßen kann, oder Wegweiser, welche die beste Route für jedes Individuum klar definiert. Die Wahl des Weges und der Aufwand der angewendet wird, muss das Ergebnis ihres eigenen Wollens sein.

Denken sie scharf darüber nach wie das Material in diesem Kapitel auf sie zutrifft – selbst wenn es intellektuell repetitiv wird, repräsentiert diese Diskussion über Glaube, Angst und Wissen einen entscheidenden Schritt, auf einer Ebene integriert werden muss die viel tiefer liegt als der bloße Intellekt. Es ist genauso schwierig, das Thema Angst, Wissen und Glauben über zu betonen wie wenn man nur intellektuell durch es hindurcheilt ohne es weiter zu vertiefen. Die Konzepte selbst sind trügerisch simpel, deshalb wird die Wiederholung schnell ermüdend. Ihre Konsequenzen sind jedoch für alle und jedes Individuum extrem schwierig zu erfassen.

Welche Ängste sind es die tief versteckt lauern und mich mal in die eine, dann wieder in die andere Richtung ziehen wie ein kleines Boot auf einem stürmischen Ozean? Welche Glaubenssätze beschränken meine Realität? Was kann ich dagegen machen? Das sind schwierige persönliche Fragen bei denen sich viele Egos bemühen ihnen aus dem Weg zu gehen.

Typischerweise sind es diejenigen, die es am meisten benötigen würden, diese Antworten zu finden, die am wahrscheinlichsten vorbeischwirren ohne ihnen viel Beachtung zu schenken. Während diese Leute die Oberfläche nur überfliegen, werden sie diese Kapitel so ermüdend und lästig finden wie eine elterliche Strafpredigt. Andererseits werden diejenigen, die wenig Probleme auf diesem Gebiet haben, die Themen eifrig nochmals durcharbeiten, weil sie die Wichtigkeit verstehen, von dem Prozess nicht gestört fühlen und die Ergebnisse nicht fürchten. Sie werden die beabsichtigten Wiederholungen bemerken, und sie dazu verwenden ihre Meisterschaft zu verbessern anstatt durch sie zu leiden. 


Jeder Versteht die Bezeichnungen kulturelle Glaubenssätze oder religiöser Glauben, aber manche werden sich wundern was mit wissenschaftlichem Gluben und persönlichen Glauben gemeint ist. Wissenschaftlicher Glauben ist der Glaube, dass eine erweiterte Realität und alle Wahrheit einzig und allein durch objektive, nach Bedarf Wiederholbaren, gleichartigen festen wissenschaftlichen PMR Messungen definiert und durch diese beschränkt wird. Das ist die enge Sichtweise der wissenschaftlichen methodischen Gussform die ein exklusives, auf PMR beschränktes, Dogma darstellt. Obwohl dieser Glaube Wahrheit enthältund für eine spezielle Untermenge der Realität herrlich produktiv ist er in einem größeren Zusammenhang, der Bewusstsein enthält nicht haltbar – so wie die klassische Mechanik in einem größerem Zusammenhang, der sehr hohe Geschwindigkeit (die relativistische Mechanik erfordert) und sehr kleine Abmessungen (die Quantenmechanik erfordern) enthält, versagt.

Persönlicher Glaube umfasst alles, was sie über sich selbst, andere Menschen, Orte oder Dinge glauben – ihre scheinbare Realität extrapoliert auf den Bereich jenseits ihres sicheren Wissens. Persönlicher Glaube wird, wenn er nicht korrekt ist, oft durch Hoffnung, Angst, Schuld, Bedürfnisse, Wünsche, Fehlinformation, und Missverständnisse verzerrt. Persönliche Glaubenssätze enthalten auch viele personalisierte Versionen ihrer kulturellen Glaubenssätze. Viele sind abgeleitet von den Glaubenssätzen ihrer Eltern, Partner und Kollegen.

Kulturelle Glaubenssätze sind diejenigen, die sie als wahr annehmen weil jeder um sie herum diese ebenfalls als wahr annimmt. Rassismus ist zum Beispiel der Ausdruck eines kulturellen Glaubenssatzes.

Ein Glaube in eine universelle objektive Kausalität ist sowohl ein kultureller als auch ein wissenschaftlicher Glauben. Glaubenssätze, dass Telepathie, geistiges Heilen, Psychokinese oder Hellsehen total unmöglich sind, sind ebenfalls kulturell abgeleitet.

Religiöser Glaube ist andererseits ein Glauben in die Überzeugung, das Dogma, und die Glaubensartikel einer der organisierten Religionen. Wissenschaftlicher Glaube ist wie religiöser Glaube. Es ist der Glaube in die Überzeugung (PMR Kausalität beherrscht alles), das Dogma (nur PMR existiert) und die Glaubensartikel (das Subjektive enthält keine Tatsachen nur Meinungen) der westlichen Wissenschaft.

Diese Diskussion über Glaubensfallen ist für jeden Glauben relevant – religiös, wissenschaftlich, persönlich, kulturell, politisch, wirtschaftlich und für jede andere Kategorie die sie heraufbeschwören möchten. Diese Glaubenskategorien haben keine eindeutigen Grenzen und überschneiden sich in vielen Fällen großräumig. Viele Menschen assoziieren Glauben primär mit Religion und bemerken die weit verbreitete und signifikante Rolle, die der Glauben außerhalb des religiösen Kontext spielt, nicht. Weder ich noch My Big TOE hacken auf religiösem Glauben herum. Es sind eher die Charakteristik und die Merkmale des Glaubens selbst, als ein bestimmter Glaube, die in diesem Kapitel hinterfragt werden.

Die Funktion der Wissenschaft ist Glaube von Wissen zu trennen – sowohl von der objektiven als auch von der subjektiven Wissenschaft. Das Wissen um den Unterschied zwischen Wissen und Glauben das für jedes einzelne Stück subjektiver Information relevant ist, nennt man Weisheit. Das Wissen um den Unterschied zwischen Wissen und Glauben das für jedes einzelne Stück objektiver Information relevant ist, ist die Kenntnis der Tatsachen.

Viele fühlen sich dazu verpflichtet entweder allen oder keinen der Informationen mit denen sie in Kontakt treten zu glauben und fällen dementsprechend schnell ein Urteil über alles. So ein Prozess lässt wenig Raum und wenig Zeit für tatsächliches Wissen und zeigt kein besonderes Interesse an Wahrheit. Für diese Individuen ist Pseudowissen gut genug, besonders wenn es darüber hinaus zufällig auch noch Ängste reduziert und allgemein akzeptiert ist. Dieser Ansatz ist bedauerlich und erzeugt eine Tendenz zu Schlussfolgerungen zu springen die auf fehlerhaften Wohlfühl-Annahmen basieren.

Das Ergebnis des Verstehens, der Wertschätzung und der Akzeptanz ihres Wissens ist, dass sie von der Information, die zunächst jenseits ihres Wissens liegt, weder besonders viel glauben, noch besonders viel nicht glauben. Man sollte ein Urteil so lange aufschieben bis ausreichend Daten gesammelt wurden. Diese Methode, an Informationen heranzugehen, nennt man Unvoreingenommenheit. Die Qualität (Stringenz) der Bedingungen und Prozesse, die „ausreichend“ definiert hängt davon ab wie wissenschaftlich ihre Untersuchung ist. Gute Wissenschaft produziert tatsächliches Wissen, schlechte Wissenschaft produziert indessen nur Pseudowissen.

Wissen, Unwissenheit, Wahrheit, Falschheit, gute Wissenschaft, schlechte Wissenschaft, Weisheit, Dummheit, Tatsachen, Dichtung, Unvoreingenommenheit, Engstirnigkeit, sie alle existieren meistens gleichzeitig in einem unterschiedlichen Verhältnis, so wie sie auch zur Entwicklung (so wie bei der Erschaffung dieser Trilogie) oder Bewertung (was sie über diese Trilogie denken) jedes Stücks oder einer Reihe von Informationen gehören. Wissen und Wissenschaft sind selten perfekt und unverfälscht. Es ist mehr eine Frage des Ausmaßes und es Anteils. Wahrscheinlich müssten alle öffentlichen Gedanken, Ideen und Veröffentlichungen deutlich von der Bundes-Wissens- und Glaubensverwaltung gekennzeichnet werden: „Dieses Konzept enthält 80% Wissen und 20% Glauben.“ Ein amüsanter Gedanke mit beängstigenden Andeutungen. Offensichtlich ist die einzig gültige Beurteilung ihre eigene und sie müssen diese so korrekt wie möglich machen – die Qualität ihres Geistes und ihres Seins hängen in der Schwebe.

Sie sollten nicht von Experten, Profis oder sonst irgendjemanden abhängig sein, die für sie Wissen von Glauben unterscheiden – auch wenn sie ihnen mehr als sich selbst treuen und sie gerne glauben wollen was sie sagen. Umgekehrt können sie nur für sich selbst zwischen Glauben und Wissen unterscheiden, nicht für andere. Denken sie darüber nach: Wie unterscheiden sie wirkliche Wahrheits-Erzählende von denen die nur glauben dass sie die Wahrheit erzählen? Kleiner Hinweis: Deren Glaubenssätze mit ihren eigenen zu vergleichen ist nicht die Lösung.

Sie sollten die Verantwortung dafür übernehmen für sie selbst ‚(und nur für sich selbst) Wissen von Glauben zu trennen, weil sie die Belohnung ernten werden wenn sie recht hatten, und die Konsequenzen erleiden wenn sie sich irrten. Herdeninstinkte - mit anderen mitzulaufen die selbst wiederum mit anderen mitlaufen – sind kontraproduktiv. Man kann keinen Schutz in der Masse suchen wenn es um die große Wahrheit herauszufinden. Zusammen mit der Mehrheit zu scheitern bietet keinen Trost weil alle Erfolge und Fehlschläge persönlich sind. Niemand kann sie zum Erfolg schleifen indem er für sie denkt und Erfahrungen macht.

Es ist wahr, dass es oft notwendig ist der Wahrheit auf einem alltäglichen Level zu vertrauen und sie anzunehmen, und dies kann eine nützliche Abkürzung sein, in einer Welt der Ideen in der wir unsere Zeit und Erfahrung beschränkt ist. Dennoch müssen sie aufpassen, dass sie nicht unbeabsichtigt Begrenzungen in Bezug auf die Fähigkeit ihres Geistes sich zu erweitern absorbieren, oder das, in was sie anfangs vertraut hatten, dass es wahr ist verändern. Bleiben sie für immer aufmerksam und offen für neue Daten. Blockieren sie keine Informationen die mit ihren Glaubenssätzen oder dem was sie wünschen, oder als Wahrheit benötigen, in Konflikt stehen oder interpretieren sie diese nicht kreativ um. Gute Wissenschaft fängt mit Aufrichtigkeit an, und Aufrichtigkeit kann man am einfachsten in einer egofreien und angstfreien Umgebung anwenden.

Glaube wird erzeugt wenn jemand, dem es an wissenschaftlich bestätigtem Wissen mangelt Vertrauen in die Prämisse setzt, dass die Dinge tatsächlich so sind wie er oder sie annimmt. Dogma ist ein festes Set von Glaubenssätzen die im Vertrauen akzeptiert werden müssen um den Reihen der Gläubigen beizutreten, die dieses spezielle Dogma teilen. Ein Dogma kann kulturell, religiös, wissenschaftlich oder persönlich sein. Es ist ein integraler Bestandteil jeder Art von Glauben. Wissen, das so scheint, als wäre es wissenschaftlich oder objektiv bestätigt (für ein gegebenes Individuum) könnte in Wirklichkeit falsch sein. Das ist so weil wir nicht allwissend sind (unser Wissen und unsere Daten sind begrenzt) und weil wir alle unsere persönliche Realität schaffen (objektiv und subjektiv) indem wir unsere Erfahrungen interpretieren.

Glaube und Wissen können entweder falsch (inkorrekt) oder richtig (korrekt) sein. Beide können (in jedem Bewusstseinszustand) Handlungen stark motivieren. Wenn sie mit neuen Informationen, Ideen oder Konzepten konfrontiert werden, von denen sie annehmen, dass sie von Wert sein könnten, ist es viel besser die unvoreingenommene Skepsis aufrechtzuerhalten während sie in der Angelegenheit Daten sammeln (auch wenn es ein ganzes Leben lang dauert), als dass sie zu Schlussfolgerungen springen, die auf bereits bestehende Glaubenssätzen basieren, oder indem sie einen neuen Glaubenssatz hinzufügen. Halten sie an allen Möglichkeiten fest, alten und neuen, bis sie das Wissen entwickelt haben, das die Angelegenheiten mithilfe direkter Erfahrung korrekt bewertet. Das Wichtige dabei ist: Sie müssen dort hinaus und Daten sammeln. Faulheit oder die Angst vor Inkompetenz bezüglich dieser Angelegenheit ergibt hochriskante Ergebnisse und reduziert die Möglichkeit für signifikanten Nutzen oder Fortschritt dramatisch.

Der Beweis der Richtigkeit jedes Stück Wissens liegt nur im Resultat das seine Anwendung ergibt. Das trifft für jedes Wissen zu (objektiv und subjektiv), das von jeder Quelle über irgendetwas angeboten wird – einschließlich aller scharfsinnigen geistigen Juwelen die sie in dieser Trilogie finden werden. Wenn Wissen nicht angewendet werden kann, oder die Anwendung keine praktischen Ergebnisse produziert, ist dieses Wissen definitionsgemäß unnütz und irrelevant.

Bevor sie ihr Schwert der Wahrheit ziehen und auf das Pseudowissen einschlagen, möchte ich sie noch an etwas erinnern. Wenn sie einen bestimmten neuen Wissensbaustein oder ein neues Konzept nicht produktiv anwenden können, dann könnte diese neue Wissen oder Konzept Pseudowissen sein oder sie könnten unwissend sein und ihre Bewertung dieses Wissens oder Konzeptes auf Glauben oder Pseudowissen stützen. Wenn sie einen Rat für dieses logische Dilemma brauchen, lesen sie erneut die Nebenbemerkung am Beginn dieses Kapitels.

Ergebnisse können objektiv, subjektiv, komplex, offensichtlich, abstrakt oder konkret sein aber sie müssen reale tatsächliche Ergebnisse sein – sie müssen letztendlich eine objektive messbare Auswirkung oder Veränderung bewirken indem sie mit etwas realem interagieren. Wissen ist nur so signifikant wie seine Auswirkungen. Der Beweis für den Pudding ist, dass man ihn essen kann – sie werden noch mehr über die Anwendung dieses ergebnisorientierten Wahrheits-Testkonzeptes in Abschnitt 3 und 5 hören. Vorerst genügt es zu verstehen dass „den Pudding zu probieren“ auf den Test ihrer Erfahrung, Wahrheit oder ihres Wissen verweist, indem man die objektiven messbaren Ergebnisse, die er produziert, bewertet. Wenn das, was sie als Wahr in Betracht ziehen nicht in der Lage ist, ehrliche objektiv messbare Ergebnisse zu produzieren, entfernen sie es aus dem Wahrheitsbehälter und stecken sie es zurück in den interessante-Möglichkeiten-Behälter. Fahren sie fort geeignete Daten zu sammeln und behalten sie immer hohe wissenschaftliche Standards bei wenn sie die Resultate bewerten.

Wenn die Ergebnisse für sie und andere nicht klar und offensichtlich sind, schießen sie entweder mit Platzpatronen oder spielen mit einer Spielzeugpistole, Sie sollten immer daran denken dass die Ergebnisse messbar und aussagekräftig sein müssen. In diesem Zusammenhang beinhaltet „aussagekräftig“, dass ihre persönliche Entwicklung fortschreitet, sich die Qualität ihres entwickelnden Bewusstseins erhöht, und sich die Richtigkeit und die Tiefe ihres Verstehens verbessert.

Die meisten von uns sind durch und durch von unseren Glaubenssätzen beherrscht, von denen die meisten außerhalb unseres intellektuellen Bewusstseins liegen. Wie sollen wir es anstellen unsere Glaubenssätze zu überprüfen? Die Probe für jeden Glaubenssatz liegt in erster Linie darin, dass man alle Unwissenheit, die den Glaubenssatz notwendig machte, entfernt, und sie durch Wissen und skeptische Offenheit ersetzt. Wenn ausreichen Wissen angesammelt wurde um logische wissenschaftliche Schlussfolgerungen zu unterstützen, wendet man das Wissen an und beobachtet die Ergebnisse. Wenn die Unwissenheit die den Glaubenssatz definiert und auf der die Notwendigkeit des Glaubenssatzes basiert nicht von testbaren (oder um unsere Puddingmetapher zu verwenden, essbaren) Wissen ersetzt werden kann, dann bleibt der Glaubenssatz einfach ein Glaubenssatz und seine Richtigkeit oder Falschheit bleibt unbestätigt. Es kann kein intelligenter Kommentar in irgendeiner Form abgegeben werden und sie sollten skeptisch und unvoreingenommen offen verbleiben bis genug Daten gesammelt wurden die testbares Wissen liefern.

Hinter der äußersten Ecke ihres Wissens und der äußeren Grenze ihres 3D PMR Verstehens liegt ihr persönliches Unbekanntes. Manches potentielle Wissen, das für sie unbekannt bleibt, scheint jenseits der theoretischen Reichweite ihres Wissens (mystisch), und manches scheint nur ein Mangel an Information zu sein. In jedem dieser Fälle können sie das Unbekannte einfach lassen, es ignorieren und als für immer unbekannt akzeptieren, oder es prüfen und untersuchen, mit dem Ziel möglicherweise zumindest etwas von ihm in Wissen umzuwandeln. Die meisten Menschen machen ein klein wenig von beidem, sie wählen typischerweise einen kleinen teil des angenehmen Unbekannten um es zu untersuchen indem sie Objektivität und Glauben als Werkzeuge nutzen und ignorieren den Rest. Sie pflücken die tiefhängenden Früchte und überzeugen sich selbst davon, dass alles was nicht relativ einfach zu erreichen ist, nicht den Aufwand oder das soziale Risiko wert ist.

Die eng gekoppelte Nutzung von Erfahrung zusammen mit objektiven Ergebnissen wird nicht oft benutzt weil sie schwieriger ist und weil sie eher eine individuelle Erfahrung ist als eine Gruppenerfahrung. Diejenigen die keinen Schritt machen können ohne die Rückversicherung durch andere ziehen sich erschrocken zurück. Diese Individuen glauben irrigerweise, dass das was natürlicherweise mystisch für sie bleibt, für immer außerhalb ihrer Reichweite ist. Der gesellschaftliche Glaube ist, dass das was natürlicherweise mystisch für sie bleibt, für immer außerhalb der Reichweite für alle ist. Dieser beruhigende Glaube wurde erzeugt ums sie selbst von der Verantwortung freizusprechen, den Mut und das Engagement aufzubringen die harte Arbeit zu vollbringen, die notwendig ist das unbekannte in Wissen zu verwandeln. Wegen dieser, einen generellen Freispruch erteilenden Beschaffenheit dieses Glaubens, wird er am leidenschaftlichsten vertreten und ist ein großartiger geistiger Verschlussmechanismus.

Ein weiterer schwerwiegender Irrtum ist, wenn man intellektuell und emotional mit dem natürlich existierenden Mystizismus (das was jenseits ihres Wissens liegt) umgeht, indem man ein dogmatisches Set von Glaubenssätzen annimmt.

Dogma und Glaube sind Zwangsjacken für den Geist, Augenbinden für das Bewusstsein, Begrenzungen für die Gedanken die sie fähig sind zu denken und das Verstehen dass sie erreichen können. Dogma erzeugt eine kleine, üblicherweise verzerrte Perspektive die über die enge Grenze des Glaubens nicht ausgedehnt werden kann.

Lassen sie uns kurz einen Blick auf den Unglauben werfen. Unglauben ist normalerweise eine negative Reaktion auf Glauben. Ob sie nun glauben ob etwas wahr ist, oder glauben, dass etwas nicht wahr ist, benutzen sie Glauben um das Unbehagen des Unwissens zu glätten. Ob man nun glaubt oder nicht glaubt, das Unwissen wird mit beidem geteilt. Es ist nur die Schlussfolgerung unterschiedlich, zu der man gesprungen ist. Die meisten lautstarken Ungläubigen und engstirnigen Skeptiker sind genauso in ihre Glaubenssysteme verstrickt, wie diejenigen die sie verspotten oder mit denen sie im Widerspruch stehen. Der Hauptunterschied ist, dass sie es geschickter anstellen ihre Glaubenssätze als Glaubenssätze zu leugnen.

Je mehr sie auf ihren Glauben eingeschworen sind desto mehr erscheint dieser Glaube Wissen zu sein und absolute Wahrheit zu repräsentieren. Pseudowissen kann leidenschaftlich vertreten werden wenn es ein starkes Bedürfnis befriedigt oder von einer starken Angst herrührt. Wie ein Bedürfnis Beziehungen verlinkt, das Unbehagen über Unwissenheit und Angst, und die gekünstelte Beruhigung des Egos wird in Abschnitt 3 eingeführt.

Die Aussage, „Ich weiß, dass das was du Glaubst nicht wahr ist“, drückt meistens einen Konflikt zwischen abweichenden Glaubenssätzen und Psudowissen aus und nicht eine Aussage die wahr ist. Wie Kann man sagen was nun was ist? Die meisten Menschen erklären es so: Wenn jemand anderes diese Worte zu uns sagt („ich weiß, dass das was du Glaubst nicht wahr ist“), leiden diese offensichtlich unter wahnhaften Pseudowissen. Wenn wir andererseits diese Worte zu jemanden anderes sagen, sind es diese, die offensichtlich Pseudowissen mit Wissen verwechseln. Es ist eine leicht zu merkende Regel: Wenn andere ihnen zustimmen besitzen sie wahres Wissen, wenn sie ihnen aber nicht zustimmen, sind leiden sie unter Wahnsinn und Pseudowissen.

Wenn sie im Mainstream und auf er sicheren Seite bleiben wollen, in der mitte des gut ausgetretenem Pfades, dann ist die Anwendung der oben angeführten Regel die Standardtechnik um wirkliches Wissen von Pseudowissen zu unterscheiden. Welche Regel könnte einfacher und befriedigender anzuwenden sein? Die anderen Menschen sind immer die Idioten!

Tatsache ist, dass die Meinungsverschiedenheit bezüglich der Konzepte des großen Bildes meistens das Ergebnis eines Glaubenskonfliktes ungeachtet wer spricht oder vorgibt zuzuhören, zuzustimmen oder nicht zuzustimmen. Wenn sie es vermeiden wollen, dass sie in Abwesenheit von Wissen zu Schlussfolgerungen springen müssen sie den Zustand der skeptischen Offenheit aufrechterhalten – es gibt keine vernünftige oder logische Alternative. Alles andere ist eine Falle.

Jetzt werden sie sich vielleicht fragen ob es so etwas wie einen guten Glauben gibt. Ich kann diese Frage am besten mit einer anderen Frage beantworten. Gibt es so etwas wie gute Ignoranz – gibt es eine Situation, in der Ignoranz besser und wertvoller als Wissen ist? Wenn es das gibt, dann werden sie, wo und wann immer Ignoranz das beste ist, dort auch einen guten Glauben finden. Kurzfristig und aus einer engen Sicht gesehen werden sie in einigen wenigen Spezialfällen, ein paar Vorteile von Ignoranz finden. Ignoranz ist vielleicht nicht so schlecht, wenn das Problem von geringer Signifikanz und von minimaler Wichtigkeit ist, oder wenn man sowieso nichts dagegen machen kann. Wen sie jemanden austricksen wollen, oder andere zugunsten ihres Vorteils manipulieren wollen, dann ist deren Ignoranz immer sehr hilfreich.

Langfristig und aus Sicht des großen Bildes gesehen, wenn sie nicht versuchen andere zu manipulieren und ihr Ego klein ist, hat Ignoranz wenig oder gar keinen Wert. Wen die Angelegenheiten signifikant sind, der Einsatz hoch, oder das Ergebnis wichtig ist für sie, dann werden Ignoranz und Glauben sie verletzlich machen und sie werden wie ein Strauß mit dem Kopf im Sand aussehen. Bei stichhaltigen Angelegenheiten von langfristiger Signifikanz, gibt es keinen guten Glauben.

Die häufigste Verwendung und Funktion von Glauben oder Pseudowissen ist die Existenz von Ignoranz zu leugnen, Ängsten einen Zuckerguss zu verpassen und andere zu manipulieren. Wissen bietet ihnen auf der anderen Seite die Gelegenheit ihr gegebenes Potential in jeder Situation zu optimieren. Wenn sie den Kopf in den Sand stecken dann fühlen sie sich vielleicht kurzfristig besser aber es hält sie davon ab sich irgendwohin zu etwas hilfreichen oder produktiven zu bewegen, und es lässt „sie wissen schon was“ noch herausschaut ungeschützt.

Wenn das was sie glauben zufällig großer Wahrheit entspricht, werden sie von dem Glück in eine korrekte Kultur hinein geboren zu sein gerettet. Eine korrekte Kultur würde notwendigerweise und per Definition fast gänzlich aus unfehlbar weisen Individuen stellarer Qualität. Ähnelt diese Beschreibung der Kultur in der sie eingetaucht sind?

Weil die Qualität ihres Seins die Korrektheit ihres Verstehens ausdrückt, ist es leicht zu ermitteln ob sie und die Mitglieder ihrer Kultur oder Subkultur (einschließlich derer, die ihre Religion, ihren Beruf, Verein, Gaunerbande, oder ihre Nachbarschaft teilen) erleuchtet sind. Probieren sie einfach den Pudding – sehen sie sich die Menschen um sich herum an. Sehen sie sich die durchschnittlichen Menschen in ihrer Kultur und sich selbst an. Wenn sie überwiegend überall Tugend, Weisheit, Ganzheit und Liebe sehen, dann braucht ihr Glaubenssystem keine weiteren Berichtigungen mehr und sie werden verschont die Qualität ihres Bewusstseins zu entwickeln um den Anschein zu haben entwickelt zu sein.

Wenn das aus irgendwelchen unglücklichen Umständen nicht ihrer Situation entspricht oder wenn sie mehr daran interessiert sind in tatsächlicher Entwicklung als daran entwickelt zu erscheinen dann setzten sie vorübergehend alle beschränkenden Glaubenssätze (das heißt allen Glauben) zumindest lange genug aus bis sie über einigen großen Gedanken grübeln konnten. Wenn sie Erfolg haben, werden sie die Wahrscheinlichkeit, dass sie herausfinden wie sie die Qualität ihres Seins verbessern können, immens erhöhen.

Machen sie sich keine Sorgen, diese ungewöhnlichen Konzepte können ihren Geist nicht über seine elastische Grenze hinaus dehnen. Ihr Geist hat eine nahezu unbegrenzte Kapazität etwas aufzunehmen, wie auch sich neuen Informationen und neuen Beziehungen zwischen Informationsstücken zu verschließen.

Manche Individuen glauben, dass ihre Glaubenssysteme perfekt sind – dass ihr einziges Problem darin liegt, dass die Implementierung dieser Glaubenssätze nicht perfekt ist. Keineswegs! Sie sind wer sie sind. Sie spiegeln ihre gegenwärtigen Glaubenssätze komplett und genau wieder. Die Qualität ihres Seins spiegelt die Qualität, die Richtigkeit ihrer Glaubenssätze und ihres Verstehens wieder. Vielleicht wissen sie nicht was ihre gegenwärtigen Glaubenssätze sind (die wirklichen, nicht die intellektuellen über die sie sprechen). Das ist ganz normal. Kulturelle, religiöse, wissenschaftliche und persönliche Glaubenssätze können extrem subtil sein und sind oft unsichtbar für Individuen und die Mitglieder einer Gruppe die sie teilen.

Religiöse, persönliche und kulturelle Wahrheiten sind typischerweise so tief verwurzelt und so offensichtlich, dass sie die Realität selbst zu definieren scheinen und deshalb niemals hinterfragt werden. Darin liegt die hauptsächliche Begrenzung von Glauben – wenn sie glauben, dass sie die richtigen Antworten haben, ist es nicht notwendig darin fortzufahren, die Wahrheit zu suchen oder Fragen zu stellen.

Menschen die fortwährend die offensichtliche Wahrheit hinterfragen sind für uns, die wir die Antworten wissen, lästig. Wenn wir nur eine effektive Technik finden könnten diese problematischen Menschen, welche die Wahrheit nicht so wie wir verstehen, umzuerziehen. Unser Planet würde ein viel besserer und sicherer Platz für alles und jeden sein. Sanfte und gütige Auslöschung der offenkundig nicht erziehbaren würde klar gerechtfertigt sein und auf lange Sicht unsere Welt zu einem besseren Platz für unsere Kinder und zukünftige Generationen machen. Wir würden eine fortwährende leuchtende Zukunft für alle sichern, indem wir endgültig und effektiv die unerwünschtesten und negativsten Elemente neutralisieren, welche die Wurzel dieses Übels sind, das alle Probleme verursacht. Gott zählt auf uns, dass wir seinen Willen erfüllen. Wir werden die Helden zukünftiger Generationen sein! Folgst du mir, mein Kampfgenosse?

Wenn sie diese Buch auf dem Klo einer öffentlichen Bedürfnisanstalt oder verlassen auf einem leeren U-Bahnsitz gefunden haben und es zufällig gerade auf dieser Seite geöffnet haben - der vorhergehende Absatz war sarkastisch gemeint. Ich habe versucht etwas gewöhnlichen religiös-politisch-historischen Humor um einen zu Tode seriösen Hinweis auf den Gesang der Sirenen der zu den Egos und Ängsten (dem Köder) gesungen wird und den eisernen Kiefern (Gruppenzwang) der Glaubensfalle zu machen – und die Lähmende Wirkung, die dies auf den gesunden Menschenverstand von jemanden anderen haben kann.

Wenn Ego (ich muss recht haben, meine Bedürfnisse, Meinungen und Glaubenssätze definieren die Wahrheit), Angst (vor dem Unbekannten, Unrecht zuhaben, Ablehnung zu erfahren, vor Fehlern, Gott, oder dem unheiligen Feind) und Gruppenzwang (das ist so wie alle denken, deshalb muss es richtig oder zumindest sicher sein) Einfluss oder ein Vetorecht haben welche Gedanken sie ehrlich und ernsthaft in Erwägung ziehen, dann sind sie in einer oder mehreren Glaubensfallen gefangen – auch wenn sie die Degenerierten, die Mist bauen, für uns alle auslöschen wollen.

Andererseits wenn jemand wirklich denkt, dass es eine gute Idee ist, die hoffnungslos Degenerierten unter uns auszulöschen, dann ist dieses Individuum nicht nur in einer Glaubensfalle gefangen, sondern auch potentiell gefährlich. Ein gewaltsames und zwingendes Verbot, verursacht als Problemlösung, fast immer den gegenteiligen Effekt als beabsichtigt. Es verschlechtert gewöhnlich das ursprüngliche Problem sehr, während es die Glaubwürdigkeit des Standpunktes, des diesen Zwang ausübenden Individuums massiv herabsetzt. 


Leider erscheint die Weisheit und die beabsichtigte Bedeutung der alten Sagen vom Standpunkt derer, die weder ihre Kultur noch ihre Erfahrung teilen, zwangsläufig undurchsichtig. Zusätzlich geht deren Weisheit und Bedeutung leicht verloren und wird von dem Glaubenssystem, das andere schnell um diese Individuen herum errichten verdreht, um ihre Ideen auf der niedrigsten und allgemeinsten Stufe des Verstehens auszudrücken. Darüber hinaus verwässert das selbstsüchtige Konzept „heiliger als du“ oft die Signifikanz dieses Wissens zu einer Bewegung oder ideologischen Formen um etwas was ursprünglich eine individuelle Qualität des Verstehens und des Seins war zu kodieren und auszuweiten um eine vermarktbarere Gruppenzertifizierung daraus zu machen.

Keine Gruppe, egal wie groß oder klein, kann erfahrungsbasiertes Verstehen, Integrität und persönliches Wachstum (die Basis der Weisheit) erzeugen und einem Individuum spenden. Das Individuum muss das selbst bewerkstelligen. Obwohl es einige Dinge gibt die Gruppen und Organisationen schaffen und spenden können - Macht, Einfluss, Wohlstand, Prestige kommen da sofort in den Sinn. Diese Attribute, die primär an die Führung der Gruppe delegiert werden, ergeben sich aus der Anwerbung und Erhaltung einer großen Anzahl von Mitgliedern oder Unterstützern. Die Gruppenmitglieder bekommen gegenseitige Unterstützung, Anerkennung, Status, politische Macht und Sicherheit.

Die Macht der Zahlen ist so zwingend, dass Gruppierungen um jedes nur erdenkliche Interesse oder Idee entstehen und sich organisieren, die eine brauchbare Mitgliedschaft sichern. Große Gruppen, Bewegungen und Organisationen – von Wissenschaft zu Beruflichen Verbänden, bis zur Politik – enden oft in Ego, Macht, Geld, Prestige und Einfluss, egal was ihre ursprünglichen Absichten waren. Schuld, Angst, Einschüchterung, Tradition, Sicherheit Akzeptanz, Identität, gemeinsame Werte, Sozialisierung und kulturelle Anpassung werden die Mittel der Wahl, um die Organisation und ihre Macht wachsen zu lassen, diese beizubehalten und zu stärken.

Im Gegensatz dazu steht die persönliche Wissenschaft, Philosophie und Qualität des Individuums, welches das Feuer und das kreative Herzstück menschlicher Existenz bereitstellen muss. Nur ein Individuum kann Inhalt, Richtung, Qualität und Wert in der Macht der Zahlen bringen. Da My Big TOE von Wissenschaft, Philosophie und der allgemeinen Organisation und Mechanik der Realität handelt, handelt sie auch von ihnen – dem Individuum. Sie sind ein lebenswichtiges Element des großen Bildes, weil ihr individuelles Bewusstsein eine Schlüsselrolle im Kern der Realität spielt.


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Die Kausalität in jeder Dimension kann eventuell einen Mystiker in einen Wissenschaftler des inneren Raumes verwandeln

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Wissenschaftler glauben oft, dass alles eine objektive Ursache haben muss. Wie sich herausstellt ist dies keine angemessene und verantwortungsvolle Erwartung. Sie dehnt das Konzept unserer PMR Kausalität über den beschränkten intellektuellen und logischen Bereich, auf den sie anwendbar ist, hinaus. Ein begrenztere Aussage ist: Alles was wir objektiv aufgrund unserer PMR Basis des Wissens verstehen können muss eine Ursache haben. Wir können dieser Aussage klar zustimmen, da wir die Begrenzung, die durch „objektiv aufgrund unserer PMR Basis des Wissens verstehen“ impliziert wird, vollkommen verstehen, da diese auf Messungen beruht die ausschließlich in PMR gemacht wurden. Aus diesem Blickwinkel können wir nur diejenigen Dinge aus unserer begrenzten PMR Perspektive bewerten, die logisch zugängliche Ursachen haben müssen. Was sich jenseits von PMR befindet, erscheint uns mystisch und kann innerhalb der Kausalität seiner eigenen Dimension, unsere 3D Kausalität logisch verletzten was in messbaren PMR Effekten mündet, die wir oft als paranormal bezeichnen. Paranormal meint in Wirklichkeit akausal – jenseits normaler Ursache und Wirkungsbeziehung wie sie von unserer begrenzten PMR Physikwissenschaft definiert wird. Wenn erst die Beschränkungen der PMR Wissenschaft überschritten wird, dann wird das, was einst als paranormal definiert wurde ein normaler Bestandteil eines größeren Wissenschaftlichen Verständnisses, das einen höheren (allgemeineren) Level der Kausalität beantwortet.


Erscheint ihnen das Konzept „jenseits PMR“ befremdlich, unwissenschaftlich und stinkt es förmlich nach nichtbeweisbarer Albernheit? Wenn ja dann sind sie wahrscheinlich in der Mehrheit. Die Annahme, dass nichts jenseits von PMR existiert ist eine normaler, selbsterfüllender, sich selbst aufrechterhaltender, unlogischer Glaubenssatz. Ich beabsichtige diesen Glaubenssatz über die nächsten vier Abschnitte von My Big TOE eingehend untersuchen und eine rationale Alternative anbieten dir umfänglicher und lückenlos die verfügbaren Messdaten erklärt. Die Entfaltung von etwas so ungewöhnlichen und komplexen wie dieser TOE muss notwendigerweise langsam und methodisch geschehen – aus diesem Grund kann es eine Weile dauern bis sie sehen wie das große Bild in den Fokus kommt. Wenn sie eine Haltung der skeptischen Offenheit bis zum Ende von Abschnitt 6 beibehalten, werden sie in einer exzellenten Position sein um ihre eigenen persönlichen Daten und ihr spezifisches Wissen anzuwenden um den Wert dieses Modells zu prüfen und exakte Schlussfolgerungen zu entwickeln. Leider muss der Prozess um die Paradigmen zu sprengen und sie wiederaufzubauen Konzepte einführen die dubios erscheinen und zunächst unglaublich schwierig zu ergründen sind – es geht leider nicht anders


Normale Vorfälle und Interaktionen innerhalb NPMR müssen innerhalb den Randbedingungen einer einheitlichen Kausalität stattfinden. Es gibt gut definierte Aktion und Reaktion – ähnliche Prozesse müssen durchwegs ähnliche Resultate für alle Experimentierenden produzieren. Der Hauptunterschied zwischen der Kausalität die lokal in NPMR herrscht (und Wissenschaft dort definiert) und der Kausalität, die lokal in PMR herrscht (und Wissenschaft dort definiert) ist, dass innerhalb NPMR die Auswahl an möglichen Ursachen weit weniger beschränkt ist. PMR und seine Kausalität ist eine Untermenge von NPMR und seiner Kausalität. Die Regeln, die NPMR Physik beherrschen und die Interaktionen zwischen NPMR Wesen sind von einer höheren Ordnung (allgemeiner, weniger beschränkt). Dadurch kann NPMR mit PMR interagieren und gegen PMRs Kausalität verstoßen (so eine Interaktion kann vom PMR Standpunkt aus gesehen eine paranormale Aktivität produzieren) aber dabei NPMR Kausalität beibehält. Wenn man noch eine Ebene höher geht, jenseits NPMR hat diese ebenfalls ihre eigene Kausalität und ihre Antworten auf eine noch höheren Ordnung von weniger einschränkenden Regeln. Genauso kann diese jenseits-NPMR mit NPMR in einer Weise interagieren die gegen NPMR Kausalität verstoßt aber jenseits-NPMR Kausalität beibehält. Und so weiterund so fort, wie dies jede weitere nächsthöhere Dimension kann, und eine übergeordnete Menge der nächstniederen ist.


Letztendlich kommen wir zu dem Verständnis, dass die Wahrnehmung ob eine Realität physisch oder nichtphysisch ist, relativ zum Betrachter ist. Die Eigenschaft physisch oder nichtphysisch zu sein ist einfach des Ergebnis einer Perspektive und hat keine eigene Signifikanz. Für ein zeitliches Wesen bieten die Konzepte PMR und NPMR eine nützliche Konzeptualisierung der erweiterten Realität aus der Perspektive eines PMR Bewohners, der keine andere Realität sicher erfahren hat als die in der er oder sie gerade dieses Buch liest.


Von unserem Standpunkt aus gesehen erscheint PMR der letzte Halt am Fuße des Berges dieses interkausalen Realitätszuges (solange nicht jemand Flächenland als nächsten Dimensionsstop unter uns mitzählt). Das Buch Flächenland von E.A. Abbot bietet ein wundervolles Verständnis der wissenschaftlichen, philosophischen und sozialen Probleme, die bei der Wahrnehmung höherer Dimensionen beteiligt sind. Es ist für jeden einfach, die Beschränkungen der Dimensionen, die unter der normalen Perspektive liegen zu verstehen. Gleichzeitig verursacht der Blick nach oben nur mystische Verwirrung. Obwohl Flächenland nur von geometrischen oder räumlichen Dimensionen handelt sind die Schwierigkeiten denen man begegnet, eine Dimensionalität, die unterschiedlich zu unserer angeborenen Wahrnehmung ist, wahrzunehmen und zu verstehen, fast die selben.


Die zweite überarbeitete Version von Flächenland wurde 1884 von E.A. Abbott veröffentlicht und ist bei Rabaka-Publishing erhältlich. Das Buch beschreibt in einer leichtherzigen und humorvollen Art, die fundamentalen technischen, erkenntnistheoretischen, sozialen und politischen Schwierigkeiten, die Aufmerksamkeit auf eine Realität jenseits der Dimensionalität ihrer physischen Wahrnehmungen zu erweitern. Wenn sie dieses Buch noch nicht gelesen haben, möchte ich es ihnen nahe legen. Es wird ihnen helfen zu verstehen wie die scheinbare Logik ihrer Realität und die analytische Qualität ihres Denkprozesses von der Dimensionalität in der sie glauben zu leben, beschränkt wird- und es ist ein Schenkelklopfer. Flächenland kann in seiner englischen Version (Flatland) vollständig online unter http://www.geom.umn.edu/~banchoff/Flatland abgerufen werden


Vielleicht ist jenseits-NPMR der die äußerste Schicht oder vielleicht ist jenseits-jenseits-NPMR die äußerste. Ich werde beide später beschreiben und diskutieren und auch erklären was Dimensionalität ist und wie sie zustande kommt. Halten sie an diesen Gedanken fest. Wir werden diese Diskussion wieder aufnehmen und damit fortfahren die Realitätszwiebel zu schälen, nachdem wir die konzeptuelle Grundlage sorgfältig entwickelt haben, die notwendig ist den Aufbau einer großen TOE zu stützen.

Obwohl ich den Ursprung und die Beschaffenheit von Dimensionalität noch nicht erklärt haben ist es dennoch nicht zu früh ein paar ihrer Merkmale relativ zu kausalen Hierarchien oder Realitätsuntermengen zu diskutieren. Jede Dimension der Existenz gebiert und nährt die Tochterdimensionen die sie hervorbringt. Eine Tochter kann (muss aber nicht) wieder eine Elternteil Mutter werden. Eine Mutter kann viele Kinder gebären. Jedes Kind existiert innerhalb seiner eigenen Dimension. Dimensionalität ist wie ihr Familienstammbaum, sie hat die Eigenschaft der Breite als auch die der Tiefe. Wie auch immer, wir werden bei dieser Diskussion die Tiefe betrachten – die Schöpfungshierarchie. Aus Sicht der Tochter muss ihre Geburt (ihr Anfang) mystisch erscheinen. Für die Mutter ist der Prozess und die Umstände der Geburt der Tochter klar und kein bisschen mystisch.

Vom Blickwinkel des der Tochter eigenen lokalen kausalen Systems benötigt die Realität der Tochter logischerweise einen mystischen Beginn. In anderen Worten, jedes System mit objektiver Kausalität ist durch die lokale Logik, durch die sie sich selbst definiert, isoliert von anderen kausalen Systemen. Realitätsteilsysteme, jedes mit seiner eigenen lokalen Kausalität, können mit Softwarekomponenten und Unterprogrammen einer großen komplexen Simulation verglichen werden – alle laufen unabhängig im selben Computer ab, solange sie einen eigenen in sich konsistenten Regelsatz haben um ihre internen und externen Interaktionen zu definieren. Es mag Beziehungen und Interaktionen zwischen kausalen Systemen geben aber Begreifen und Verständnis fließt normalerweise nur in eine Richtung – vom übergeordneten zum untergeordneten System. Um das übergeordnete System zu verstehen muss man erst ein Element darin werden.

Wenn sie Flächenland gelesen haben, ist ihnen klar, dass die gewöhnlichen Einwohner einer gegebenen Realität nur die Interaktionen innerhalb ihrer eigenen Realität beobachten und verstehen können und die Interaktionen von Bewohnern von Realitäten die noch beschränkter sind als ihr eigene. Bewohner einer beschränkteren Realität können eine weniger beschränkte Realität nicht verstehen weil sie jenseits der Grenzen ihrer normalen Wahrnehmung liegen.

Jede Dimension der Realität hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten, die ihre objektive Wissenschaft definieren. Zusätzlich erfährt jede Dimension der Realität die nächst höhere (weniger beschränkte) Dimension als subjektiv und mystisch. Daraus folgt, dass ihr Mystizismus, jemand anderes Wissenschaft sein könnte: es hängt davon ab wie groß das Bild ist in dem sie arbeiten und in welchem Grad Beschränkungen ihre Wahrnehmung begrenzen. Die Perspektive aus Sicht der nächsthöheren Dimension bietet ein größeres Bild mit besseren Verständnis. Dieses umfassendere, vollständigere und weniger beschränkte Wissen ist für Wesen der unteren Dimensionen (diejenigen mit einer begrenzteren Wahrnehmung) nur durch die Erfahrung ihres individuellen lokal-subjektiven Geist.

Deshalb könnte ein Mystiker ein Wissenschaftler einer höheren Dimension sein, oder ein wahnsinniger Narr, der hoffnungslos in einem verzerrten Glaubensnetz gefangen ist. Wie weiß man wer was ist? Eine gute Frage! Wir werden in Abschnitt 3 im Detail auf diesen Unterscheidungsprozess eingehen (speziell in Kapitel 48 Buch 2). Erstens, lesen sie Flächenland um das Problem höhere Dimensionen zu verstehen schätzen zu lernen. Zweitens, sammeln sie sorgfältig und wissenschaftlich ihre Erfahrungen während sie Schritt für Schritt entlang ihrem Pfad in Richtung der Verbesserung der Qualität und Fähigkeiten ihres Geistes, Bewusstseins oder Seins fortschreiten. Dann probieren sie einfach den Pudding um die Weisheit von der Täuschung zu unterscheiden. Wenn sie ein qualitativ hochwertiges Bewusstsein, das weise und liebevoll ist, nicht von einem, welches das nicht ist (sie haben untrainierte Geschmacksknospen und können ihre Erfahrung nicht korrekt interpretieren), unterscheiden können, wiederholen sie Schritt zwei so oft wie nötig. Bis zu einem gewissen Grad ist es so, „dass man selbst einer sein muss um einen zu erkennen“, und es kann sein dass sie ihr Bewusstsein entwickeln müssen bevor sie eine gute Unterscheidung entwickeln.

Die Annahme von lokaler Realitäten innerhalb getrennter Dimensionen und der Hierarchien von dimensionalen Existenzen ist vielleicht ein schwierig zu fassendes Konzept. Seien sie geduldig – der Samen wurde gepflanzt und wir werden später lernen wo diese Dimensionen herkommen, was sie bedeuten, wie sie geschaffen werden und was Liebe, Weisheit und Physik damit möglicherweise zu tun haben.

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Kulturelle Befangenheit

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Objektive Kausalität ist der grundlegende philosophische Unterbau der PMR Wissenschaft. Es war extrem nützlich für uns die materiellen Bereiche zu verstehen und zu manipulieren. Unglücklicherweise haben wir PMR Wesen von begrenztem Verstand, uns unserem Glauben in eine physische objektive Kausalität so verschrieben, dass wir alles in die PMR Kausalitätszwangsjacke zwingen. Warum liebe ich dich? Warum mag ich Musik? Wieso sehen fraktale Bilder wie natürliche Landschaften aus? Warum bin ich von Fröschen besessen? Es muss einen guten Grund geben der in das PMR Kausalitätsmodell fällt. Auch wenn es keine Ursache innerhalb PMR gibt (meine Gefühle und Verhaltensweisen brechen einfach, spontan, mystisch oder wegen einer Interaktion oder Verbindung mit einer höheren Realität die eine Übermenge von PMR darstellt, hervor), werden Gründe hypothetisiert und rationalisiert um unser kausales PMR Modell unverwundbar erscheinen zu lassen (ohne Zweifel erklären unbekannte neurologische oder psychologische Funktionen oder Dysfunktionen alles, außer die Fraktale). Das Unbekannte anzurufen, damit es als logische Erklärung für ein schwierig zu erklärendes Geschehen dient, ist in den meisten Fällen nicht logisch oder besonders rational.


Wir passen gewohnheitsmäßig unsere Interpretation von Ereignissen und unseren wissenschaftlichen Theorien an um die dogmatischen Anforderungen unserer Glaubenssätze zu befriedigen. Theorien die unsere kulturellen und wissenschaftlichen Glaubenssysteme verletzten sind per Definition grotesk und wird von der Mehrheit der Wissenschaftler icht für ernst genommen. Unsere Glaubenssysteme setzen die Grenze und definieren die Beschränkungen unserer Wissenschaft. – das haben sie immer und jede annehmbar genaue Geschichte der Wissenschaft wird diese Tatsache bestätigen. Die meisten Wissenschaftler, von der Frühgeschichte bis zum heutigen Tag, glauben, obwohl Glaubenssysteme offensichtlich ihre Vorfahren blendete, dass sie ihre eigene klare Sicht nicht ernsthaft beeinträchtigen. Je mehr Zeit vergeht, desto lächerlicher erscheint die glaubensbedingte Blindheit der Vorgänger, dennoch bleibt die gegenwärtige glaubensbedingte Blindheit so unsichtbar wie immer. Wenn sie meinen, dass wir in unserer modernen Welt – wir, die wir so weit in unserem Verstehen und Wissen gekommen sind – nicht mehr ernsthaft und grundlegend durch Glaubenssysteme beschränkt sind, irren sie sich.

Bedeutende konzeptuelle Durchbrüche in der Wissenschaft und Philosophie müssen immer außerhalb der Lösungsmenge liegen, die durch das, was als allgemein akzeptiert gilt, definiert wird. Wenn sie einen Sprung vorwärts machen wollen, bereiten sie sich darauf vor, ihre gegenwärtigen Annahmen über Realität und Möglichkeiten zu überschreiten und alte Glaubenssätze und Paradigmen mit der Wurzel auszureißen.

Der Gedanke, dass sie effektiv im mittleren Bereich zwischen gewagten Sprüngen und dogmatischen Beschränkungen leben und arbeiten könnten, ist nichts weiter als eine tröstliche Täuschung. Um über den Tellerrand schauen zu können müssen sie am besten zuerst über seinen Rand steigen – ein Akt der zu furchteinflößend und einschüchternd für die meisten Tellerbewohner ist, die immer eine Menge guter Gründe finden warum es wirklich besser ist sicher im Teller zu bleiben. Es ist ein Fehler, wenn die Angst vom Regen in die Traufe zu kommen, sie davon abhält jemals aus dem Regen zu kommen. Skeptische Offenheit, sorgfältige Wissenschaft und der Wille zu arbeiten und zu lernen ermöglicht es ihnen aus dem Teller (Regen) zu kommen ohne verletzt, nass oder getäuscht zu werden. 


Wir glauben, dass es immer objektive Ursachen für jeden Effekt und jedes Geschehen gibt, ob wir das nun wissen oder nicht. Zu bestimmen, was diese Ursachen sind, und ihre Gesetzmäßigkeiten zu erforschen nennen wir Wissenschaft. Wenn wir für einen gegebenen Effekt keine objektive Ursache wahrnehmen, glauben wir einfach dass unsere Wissenschaft unvollständig ist. Unser Glaube in die unbestrittene Vorherrschaft unserer lokalen Kausalität wird uns nicht erlauben zu erwägen, dass es vielleicht keine objektive lokale Ursache gibt – dass der Effekt zumindest eine Komponente hat, die jenseits der PMR Objektivität liegt. Solch ein Effekt würde paranormal genannt werden und aus Sicht der PMR Perspektive mystisch erscheinen. Diese Möglichkeit wird sofort zurückgewiesen weil sie mit unseren kulturellen und wissenschaftlichen Glaubenssystemen bezüglich der Realität in Konflikt steht.

Die westliche Verpflichtung zur Universalität unserer lokalen objektiven Kausalität ist eine dogmatischer (nichtverhandelbarer Glaubenssatz) Standpunkt, der auf einer tiefen Ebene kulturell verwurzelt ist. Wie wir gesehen haben (in Kapitel 18 dieses Buches), verlangt dieser Glaubenssatz, dass unser Realitätssystem einen mystischen Anfang haben muss. Gleichzeitig verdammt der westliche kulturelle und wissenschaftliche Glaube in die universelle objektive Kausalität jede Anstrengung diesen mystischen Anfang nachzuprüfen, als irrational, unlogisch und abergläubisch – ein objektiver Teufelskreis. Die Wissenschaft braucht einen mystischen Beginn und leugnet ihn aber gleichzeitig rational.

Das Problem ist unser Glaubenssatz dass objektive Kausalität universal ist (auf die ganze Realität angewendet werden kann) anstatt sie nur lokal auf PMR zu beschränken. Wenn jemand das große Bild sehen kann und erkennt, dass PMR eine Unterrealität einer größeren Realität ist, verschwindet die logische und operative Schwierigkeit, die unsere Anfänge mystisch erscheinen lässt, sofort. Nun ist unser Anfang einfach das Ergebnis einer allgemeineren Kausalität, die nach den Gesetzmäßigkeiten ihrer eigenen Wissenschaft arbeitet – oder noch besser, sie ist zugänglich für unsere Analyse und offen für unser Verständnis, wenn wir die Perspektive dieser allgemeineren Kausalität erlangen können. Aaahhhha! Eine Lösung und ein Plan diese Lösung auszuführen beginnt aus den logischen Möglichkeiten aufzutauchen.

In anderen, weniger technisch orientierten Kulturen wird das, was aus PMR Sicht mystisch erscheint, nicht unbedingt als irrational, unlogisch oder unwissenschaftlich bezeichnet oder so definiert. Trotzdem hört sich für die meisten westlichen Ohren der Satz „Nehmen sie die Existenz einer scheinbar vollkommen unbegrenzten Einheit an“ weniger glaubwürdig an wie der Satz „Nehmen sie die Existenz eines kugelförmigen Hühnchens an“.

Wir haben gezeigt, dass es logisch ist, dass wenn es so etwas gibt wie ein höheres, umfassenderes, und vollständiges Wissen gibt das die Wissenschaft des „Ortes“ unseres Beginns oder darüber hinaus, wiederspiegelt, dass uns dies dann zwangsläufig mystisch erscheinen muss. Wir haben auch gezeigt, dass diese Wissen für uns nur durch die Erweiterung unserer Sichtweise auf die nächst höhere Dimension der Existenz verfügbar ist, wo unser Beginn normal, alltäglich, und bekannt ist. Dennoch bezeichnet die materialistische westliche Kultur unverwandt mystisches (von PMR Sichtweise aus) Gedankengut und Erfahrungen als substanzloses unnützes Geschwätz das jenseits ernsthafter Erwägungen ist weil es nicht innerhalb des Bereiches unserer begrenzten (angewendet auf PMR) wissenschaftlichen Methoden ist.

Es ist ein Ziel dieser großen TOE das was mystisch und von der PMR Sichtweise gesehen, jenseits des Wissens erscheint, zu nehmen und durch den Gebrauch von fehlerloser Logik die auf zwei begründete Annahmen angewendet wird in harte Wissenschaft zu verwandeln, bei Lichte betrachtet, unter ihren aufmerksamen Augen und ihrem genauen skeptischen Blick.

Es wird geglaubt, dass eine allgemeinere Wissenschaft nicht existiert weil sie nicht aus einem Teil einer Wissenschaft, die sich selbst exklusiv auf lokale physikalische, objektive Phänomene beschränkt. Sehen sie die logische Inkonsequenz dieses Kulturellen Glaubenssystems? Ist klar, dass das selbstbezogene wiederkehrende Argument, welches primär dafür verantwortlich ist den Verstand im einundzwanzigsten Jahrhundert für die Möglichkeit eines größeren Bildes zu verschließen, einfach das Ergebnis einer Gefangenschaft in einer Glaubensfalle ist?

Solche glaubensbasierte wiederkehrende nichtlogische Darstellung als offensichtliche Wahrheit blendet und beschränkt die Wachstumsmöglichkeiten von denen die in dieser Falle sitzen enorm. Die einzig verbleibende logische Möglichkeit ist, dass, obwohl es einen mystischen Anfang gegeben haben muss, nun aus irgendeinem unbekannten Grund das wesentliche und die Absicht (Macht) hinter diesem mystischen Ereignis verschwunden ist und nichts hinterlassen hat, das über die lokale messbare Realität hinaus existiert. Finden sie, dass dies eine plausible objektive Erklärung ist, oder erscheint es eher wie eine beschränkte Denkweise, die verzweifelt versucht ihre Beschränkung zu rechtfertigen? Vielleicht eine logische Möglichkeit, aber sie führt zu einer irrationalen Schlussfolgerung.

Der Wille und die umsetzende Kraft hinter unseren scheinbar mystischen Ursprüngen muss eine Quelle sein die fähiger und mächtiger und fundamentaler in ihrer Existenz sein um unsere lokale Realität hervorbringen zu können. Unsere übergeordnete Realität muss zwangsläufig auf einer höheren (allgemeineren) Ebene der Existenz oder Dimension funktionsfähig sein. Sie muss zwangsläufig eine übergeordnete Menge darstellen zu der unsere lokale physische Realität gehört. Anzunehmen, dass diese kreative Quelle irgendwie verschwunden ist, ist wie wenn die Eiswürfel im Eimer meiner automatischen Eismaschine glauben würden, dass der Kompressor, der für ihr Gefrieren verantwortlich ist vor Jahren seine Arbeit eingestellt hat. Diese, einer Illusion erlegenen Eiswürfel verstehen offensichtlich das größere Bild nicht.

Erscheint es wahrscheinlich, dass diese übergeordnete kreative Kraft, aus unbekannten Gründen, ausgetrocknet und weggeblasen wurde, und uns als einzige Existenzform hinterlassen hat wie verlassenen Waisen? Diese Voraussetzung würde folgern, dass wir unabhängig von unserer anfänglichen Quelle existieren könnten. Wie sich herausstellt ist unsere Quelle beides, anfänglich und anhaltend - wir können nicht unabhängig von ihr existieren so wie unsere internen Organe nicht ohne unseren Körper existieren können. Erscheint diese Schlussfolgerung (die Quelle unseres mystischen Beginns existiert nicht mehr) ein Ergebnis wissenschaftlicher Analyse zu sein – oder erscheint sie eher wie eine dieser mystischen Glaubenssätze, die als glaubwürdig angenommen werden weil sie das individuelle, kulturelle und wissenschaftliche Dogma unterstützt?

Zu der logischen und Rationalen Schlussfolgerung zu kommen, dass eine erweiterte Realität innerhalb eines größeren Bildes möglicherweise existiert, definiert das was ich skeptische Offenheit genannt habe. Diese Möglichkeit einfach zu erlauben (egal für wie weit hergeholt sie diese halten) und den Grips und das Engagement diese Möglichkeit ernsthaft und wissenschaftlich zu untersuchen ist alles, was notwendig ist um ihre große TOE wachsen zu lassen – eine persönliche große TOE, welche die Fähigkeit hat, die Entwicklung ihres Bewusstseins zu beschleunigen.

Ich habe die Begriffe persönliches Wachstum, Bewusstseinsentwicklung, und die Verbesserung der Qualität des Bewusstseins mehrere male verwendet ohne zu definieren was sie bedeuten. Diese gegenwärtig vagen Begriffe werden präzise definiert nachdem wir die notwendige konzeptuelle Basis, die benötigt wird um darauf ihre Bedeutung aufzubauen, entwickelt haben.

Sollten sie nun erwarten, dass unsere kollektiver mystischer (aus PMR Sicht) Ursprung, der zwangsläufig aus einem höheren Organisationslevel und einer höherdimensionalen Existenz aus angestoßen und weitergeführt wurde, offensichtlich, leichtverständlich, und so wie wir sein würde? Haben unsere Maschinen, Computer, Haustiere, Designerviren, Darmbakterien, und internen Organe es schwer die menschliche Existenz und die Motivation im Zusammenhang mit ihrer Existenz zu verstehen? Sie können nicht mehr als einen seichte eindimensionale Bedeutung von uns wahrnehmen. Das Wissen, Verständnis, und die Absichten, die unsere Handlungen beleben und unsere scheinbar großartige Macht antreiben sind unfassbar für sie.

Wenn es so schwierig ist die größere Realität, die unseren Beginn enthält so schwierig und jenseits der Werkzeuge unserer objektiven Wissenschaft ist, ist es dann ein Wunder, dass viele Menschen, die einen flüchtigen Blick der großen Wahrheit (abgeleitet aus ihrer eigenen Erfahrung, oder allgemeiner, von anderen übertragen) erhascht haben, alle möglichen Arten von Glaubenssystemen und Göttern vermenschlicht haben um die Leere, welche durch Unwissenheit und Angst entstanden ist, zu füllen?


Tiefe Unwissenheit und Angst produzieren eine lange und abwechslungsreiche Liste. Sonnengötter, Baumgötter, Mondgötter, Feuergötter, Flussgötter, Kriegsgötter, Fruchtbarkeitsgötter, Stammesgötter, Meeresgötter, Sturmgötter, Tiergötter, sogar Sauf, Sex und Partygötter (Bacchus) – um nur ein paar der wahrscheinlich Tausenden Götter, welche die Menschen für ihre Bedürfnisse, nach ihrem Ebenbild und nach dem Ebenbild ihrer Ängste, heraufbeschworen haben. Was sonst würde für die Myriaden falscher Götter sprechen in welche andere Menschen glauben?

Ist ihnen klar, dass Menschen aus jeder Religion zu dem vorhergehenden Satz zustimmen würden? Wow! Frage: Ist die einhellige Zustimmung von so einer streitsüchtigen Gruppe ein Wunder?


Da sie über etwas so grundlegendes und wichtiges, wie die Umstände ihres Beginns, die Beschaffenheit ihrer Realität und ihren Zweck, in Unwissenheit belassen wurden, können wir es anderen Menschen vergeben, dass sie das was sie nicht wussten durch eine vermenschlichte Projektion in eine plausible (für sie und die Zeit) Antwort verwandelten. Das ist eine typisch menschliche, wenn auch nicht gerade rationale, Reaktion. Unglücklicherweise schafft dies aber auch die Voraussetzungen für viel Unheil, Leiden, Schuld, Intoleranz, Angst, Verwirrung und Gewalt.

Es kann nicht geleugnet werden, dass ein bisschen Wissen etwas sehr gefährliches sein kann. Das gilt besonders für Wissen, das über andere erlangt wurde und die Empfänger nicht die persönliche Qualität haben um dieses Wissen selbst herzuleiten. Dadurch ist es garantiert, dass Missverständnisse auftreten und dass es für die Empfänger unmöglich ist zwischen Wissen und Pseudowissen zu unterscheiden. In Bezug auf große Wahrheit heißt das, dass man sie nicht lehren kann, und noch weniger jemanden zwingen kann sie zu erfassen.

Als Lehrer ist es besser solange zu warten bis die Schüler bereit sind anstatt große Wahrheit in eine Position der offenkundigen mystischen Fehlauffassung innerhalb ihres Verstandes zu drängen. Als Schüler ist es besser zu warten bis man bereit ist (genügend erwachsen ist) große Wahrheit auf einem tiefgründigen Level zu verstehen, anstatt kopfüber in eine Glaubensfalle zu springen, und zu denken, dass man eine Abkürzung zu Wissen und Weisheit genommen hat. Sie können auf kein Verständnis und keine Weisheit zugreifen die jenseits dessen ist, was die Qualität ihres Bewusstseins natürlich unterstützt. Jede individualisierte Bewussteinseinheit muss sich entsprechend ihrem eigenen einzigartigen Weg entwickeln, angetrieben vom freien Willen der ihre Absichten lenkt.

Für eine gegebene wichtige Frage, in jeder „Hand aufs Herz“ –Situation, scheint es, dass die Menschheit (das gilt für Individuen genauso wie für Gruppen und Kulturen) bei weitem lieber jede plausible Antwort (zu der Zeit) vorzieht, auch wenn sie falsch ist, als gar keine Antwort zu haben. Wenn Wissen wichtig erscheint, ist das Einzige was noch schlechter ist als eine falsche Antwort, gar keine Antwort zu haben. Es ist kurzfristig gesehen viel einfacher und lohnender Angst durch Pseudowissen zu beruhigen als der Unwissenheit mit skeptischer Offenheit zu begegnen. Leider wird langfristiges Wachstum, was das ist, was wichtig ist, durch die fast universelle Vorliebe für die kurzfristige Wohlfühllösung, ernsthaft gehemmt.

Wenn wir einer wichtigen Frage über irgendetwas ohne Antwort gegenüberstehen, neigen wir Menschen dazu eine Antwort zu erfinden, die unseren emotionalen und intellektuellen Bedürfnissen angepasst ist und anschließend mit einer Kraft der Überzeugung an sie zu glauben, die gleich der Kraft des ursprünglichen Bedürfnisses ist. So sind wir Menschen – ängstlich gegenüber dem was wir nicht wissen oder verstehen – beunruhigt wenn wir etwas nicht wissen, unbehaglich gegenüber Unsicherheit.

Deshalb ist skeptische Offenheit als Herangehensweise an Lernen und Wachstum kaum verbreitet. Obwohl skeptische Offenheit offensichtlich und logisch die beste, nützlichste und produktive Einstellung ist um neue Ideen und Erfahrungen zu bewerten, bietet sie nicht den sofortigen Abschluss und das falsche Vertrauen eines Glauben in ein Endergebnis – und erfordert weitere Bearbeitung. Direkt zu Schlussfolgerungen zu springen, besonders wenn sie weit verbreitet sind und deshalb ein sozial sicherer Kurzsprung sind, ist viel einfacher und sofort befriedigender als die langwierige schwierige Arbeit einer ernsthaften wissenschaftlichen Forschung zu auszuführen.

Es sind diese engen Glaubenssystemen, Fantasien, und Vorstellungen von Bequemlichkeit, die das tägliche Verhalten (dysfunktional und funktional) der meisten von uns steuern. Es gibt fast nichts wichtigeres für uns als unsere Fantasien und Glaubenssätze. Glaubenssätze scheinen das Leben, zumindest kurzfristig, einfacher, mit weniger Arbeit verbunden und glücklicher zu machen. Ohne sie werden wir mit unserer Unwissenheit, unserer Unsicherheit, unserer Unzulänglichkeit und unserer Angst konfrontiert – alles ist besser als das. Die bedauernswerte Tatsache ist, dass auf lange Frist gesehen, aus der Perspektive des großen Bildes, Glauben und Fantasien fast immer den gegenteiligen Effekt haben als ursprünglich beabsichtigt war. Der Prozess, Angst zu leugnen, verursacht im Allgemeinen dass sich das was man fürchtet in der Realität manifestiert.

Der Reichtum und die Bedeutung unserer subjektiven Existenz steht mit der Annahme, dass sie, wenn diese nicht messen oder physisch erfahren können, sie entweder nicht existent oder irrelevant ist, direkt im Widerspruch. Der Überfluss an seriösen, wissenschaftlich gesammelten Daten, die paranormale Vorfälle dokumentieren, setzt sich ebenso über ihre beschränkte Realität hinweg. Angesichts der allgemein anerkannten wissenschaftlichen Tatsache des Wellen-Teilchen Dualismus, paradox verschränkter Teilchenpaare die unverzögert kommunizieren, und der statistischen Aufenthaltswahrscheinlichkeit von Teilchen, drängt die moderne Physik selbst die Vorstellung unserer vielgepriesenen objektiven Realität in den subjektiven geistigen Raum des Experimentierenden.

Wenn sie glauben, dass „subjektiv“ und „rational“ sich gegenseitig ausschließende Konzepte sind, und sich wundern auf welche seriösen Daten oder moderne Physik ich mich möglicherweise beziehe, könnte dies bedeuten, dass sie ihre Glaubenssätze überprüfen (Fallen ausfindig machen), sich öffnen, umsehen, und öfter rauskommen sollten (aus dem Teller). Glaubwürdige Informationen, die für diese Angelegenheiten sprechen gibt es Haufenweise und sind nicht schwierig zu finden.


Beispiele seriöser Daten sind in Mind-Reach – Scientists Look at Psychic Ability von Russel Targ und Harald Puthoff, Delacorte Press 1977 und The Conscious Universe: The Scientific Truth of Psychic Phenomena, von Dean I. Radin; Harper Collins, 1997.

Soweit es die moderne Physik betrifft gibt es eine exzellente nicht-mathematische Beschreibung der Theorien über Relativität und Quantenmechanik, die speziell für Nichtwissenschaftler geschrieben wurde: Die Evolution der Physik von Albert Einstein und Leopold Infeld, Rowohlt, 1995.

Das sind nur ein paar einer riesigen Auswahl von Büchern, die sie als Start bei der Erweiterung ihres Wissens über die Grenze zwischen Physik und Metaphysik nutzen können. Aus diesen Büchern können sie lernen dass die materielle Realität in der sie annehmen, dass sie in ihr leben, in Wirklichkeit viel ungewöhnlicher ist als sie sich vorstellen können. Sie können auch einiges an Wertschätzung dafür sammeln wie wenig die Wissenschaft eigentlich über die grundlegende Charakteristik und die Merkmale von Realität weiß. Eine Tatsache über die sich die meisten modernen Physiker einig sind ist, dass das was wir für unsere lokale 3D Zeitbezogene kausale Realität halten, lediglich eine Wahrnehmungsillusion ist. Über sechzig Jahre nachdem die Quantenphysik die weithin akzeptierte materielle Grundlage der physischen Realität zerstört hat, bleibt das, was hinter dieser andauernden Wahrnehmungsillusion liegt, für eine traditionelle Wissenschaft, die im kleinen Bild von einschränkenden Glaubenssätzen gefangen ist, so mystisch wie bisher.


Das Realitätsparadigma verändert sich unter unseren kulturellen Beinen. Osten, Westen, Süden und Norden tauschen zunehmend Informationen und vermischen untrennbar ihre kulturellen und philosophischen Werte während die Informations- und Kommunikationstechnologien fortfahren, den geistigen Raum unseres Planeten zu vernetzten. Dies ist eine günstige Zeit um dies Angelegenheiten zu überdenken und herauszufinden, was real, produktiv, und nicht illusionär ist.

Es wird wichtig sein eine gewisse Solidität und Balance aufrechtzuerhalten während sich der kulturelle Boden unter ihnen bewegt und bebt. Es ist auch wichtig das was wahr ist aus der unvermeidlichen Kakophonie der wiederstreitenden Konzepte, die jeder während der kommenden kulturellen Implosion (eine Nebenwirkung der Informations- Computer-Netzwerk Revolution) von sich geben wird. Um die effizienteste persönliche Entwicklung und Wachstum zu erreichen, muss man eine optimale Synthese der verfügbaren Konzepte finden und dann diese Informationen den eigenen hinzufügen oder so anpassen, dass sie den eigenen Belangen dienen. Eine korrekte und zeitgerechte TOE zu haben war noch nie so wichtig für ihr zukünftiges Wachstum wie gerade jetzt, am Beginn des Informationszeitalters.

Dass viele Individuen jede Anstrengung die subjektive Wahrheit zu erforschen verweigern, sagt einiges über diese Individuen aus und die begrenzende Macht ihrer Glaubenssysteme. Diejenigen, die ernsthaft die Herausforderung annehmen, Realität zu erforschen kommen selten mit leeren Händen nach Hause. Sie finden zwangsläufig einen größere Realität jenseits der objektiven PMR und das ist meist viel mehr wert für sie als der erhebliche aufwand, der notwendig war um den Zugang zu entwickeln.

Nochmals, die Prüfung des Nutzens und der Qualität von irgendeinem Pudding den sie kochen ist das Probieren, Erfahren, und das teilen der Ergebnisse dieses speziellen Puddings. Sie können überall starten. Seien sie skeptisch, seien sie offen und verlangen sie messbare Ergebnisse nach einen vernünftigem Aufwand. Wenn es keine offensichtlichen messbaren Ergebnisse gibt, probieren sie ein anderes Rezept. Bewerten sie die Ergebnisse, passen sie das Rezept an, und dann machen sie mehr, etwas besseren Pudding. Wiederholen sie den Zyklus stetig. Es wird nicht lange dauern, dann werden sie auf dem Volksfest Preise für die Qualität ihres Bewusstseins gewinnen.

Es ist wichtig sich bewusst zu sein, wie ihre kulturellen Befangenheiten und Glaubenssysteme den Anwendungsbereich (Breite, Tiefe, und Qualität) der Gedanken die sie denken können , wie auch der Größe des Bildes dass sie verstehen können, massiv beschränken. Die Mühe jenseits einer glaubensbeschränkten Perspektive zu gelangen ist für gewöhnlich immens schwierig, und nur fest entschlossene und ernsthafte Forscher, die hartnäckig die Wahrheit, entlang welchen Pfades sie das auch immer führt, verfolgen, werden auch mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich sein. Leider fühlt sich die glaubensbeschränkte Augenbinde, die wir alle tragen, so natürlich an und ist offensichtlich so normal, tief verwurzelt und weit verbreitet, dass wir uns ihrer nicht bewusst sind und viele vehement ihre Existenz abstreiten.

Der Glaube, dass PMR alles ist was existiert, ist extrem einschränkend und macht es absolut unmöglich einige sehr wichtige und interessante Fragen zu beantworten ohne zusätzliche einschränkende Glaubenssysteme anzurufen. Die Auseinandersetzung zwischen Wissenschaft und Glauben - eine allgemeinere Version der Auseinandersetzung zwischen Wissenschaft und Religion – ist eine sich selbst erhaltende Endlosschleife eines unlogischen Schlagabtausch der nutzlos in einer endlosen Debatte, die vor und zurück von einem Glaubenssystem zum andern, geführt wird. Die unlogischen Ausschreitungen der beiden schafft die rationale Notwendigkeit für den jeweils anderen. Diese Argumente verletzten das Gesetzder Rationalität indem sie eine laufende Maschine mit nutzlosen Bewegungen innerhalb eines logischen schwarzen Loches! Campbells dritter Satz der Nicht Bewegung (auch bekannt als das Gesetz von Inaktio – Reaktio) beschreibt diese Argumente exakt: Für jede irrationale Rationalisierung gibt es die gleiche aber entgegengesetzte irrationale Rationalisierung.

Mit Sicherheit glauben die meisten Religionen nicht dass PMR alles ist was es gibt, und Religion ist, wie auch die Wissenschaft ein signifikanter Bestandteil unseres kulturellen Erbes. Trotzdem ist die Organisation und Kodierung des Mystizismus in verschiedene religiöse Doktrinen und Dogmen von geringem Wert. Dass wir in Form von Kultur zulassen, dass ein beschränkter und eng fixierter Mystizismus (verschiedene religiöse Dogmen) mit unserem Wissenschaftlichen Dogma koexistiert und sich vermischt, dient nur dazu unsere Fähigkeit mit der wirklichen Angelegenheit der Bewusstseinsqualität umzugehen, zu verwirren, zu verzerren und zu beschränken.

Wissenschaft und Religion predigen, jede auf ihre Weise, das Evangelium von der Hoffnung und dem Versprechen, das gelobte Land der Glückseligkeit und des Überflusses zu bringen. Dennoch bietet, als generelle Regel, keine einen signifikanten Anstieg der inneren Qualität des Lebens eines Individuums. Die Qualität unseres Bewusstseins muss als eine sich unabhängig entwickelnde Einheitim Schatten der beiden Wachsen. Bewusstseinsqualität ist eine persönliche Errungenschaft, die nur von einem Individuum entwickelt werden kann- es ist kein Gruppenunternehmen. Sie hat absolut gar nichts mit Überzeugung, Dogma oder Glauben zu tun. Die Qualität eines Individuums kann kein einziges Jota durch irgendeinen Glauben oder der Sammlung von Information über etwas verbessert werden, oder durch gute Taten, deren Motivation nicht richtig ist, oder indem man mit anderen spricht oder Bücher liest.

Erneut möchte ich sie um Nachsicht bitten – so wie Perde vorm Wagen bleiben müssen, müssen sich logische Entwicklungen die Zeit nehmen um ihre Logik mit einem Schritt nach dem nächsten zu entwickeln. Das Konzept der Bewusstseinsqualität und ihrer Beziehung zur spirituellen Qualität wird später noch stärker erhärtet wenn es präziser beschrieben und ihr eine technische Definition gegeben wird. In der Zwischenzeit soll folgendes genügen: Spirituelles Wachstum, persönliches Wachstum, die Verbesserung der Qualität ihres Bewusstseins, die Entwicklung ihres Seins, ihre Fähigkeit zu lieben zu steigern und die Entropie ihres Bewusstseins zu vermindern, sind im Grunde alle synonym und gleichwertig. Viele Leser haben eine gute Idee (oder denken das zumindest) was diese Ausdrücke bedeuten, aber es gibt welche die sind sich überhaupt nicht sicher, und einige die nun etwas beunruhigt werden. So sollte es auch sein - richtig skeptische Geister benötigen logische Klarheit. Logische wissenschaftliche Verbindungen aufzustellen, die Physik, Spiritualität, Bewusstsein und Liebe verknüpfen ist nicht so albern oder unmöglich wie es scheint – tatsächlich ist das etwas, was eine umfassende große TOE zustande bringen muss. Halten sie durch mit mir – diese Ideen sind logischer und rationaler als sie vermuten.

Missverstehen sie mich bitte nicht. Ich möchte nicht die potentielle spirituelle Qualität, die von einem individuellen Wahrheitssuchenden innerhalb einer Religion gefunden werden kann. Wenn ich das Wort „Religion“ hier benutze, dann meine ich nur das institutionalisierte Dogma oder die organisierte Religion, welche die Verbindung der Mehrheit der Menschen zur Religion darstellt. Es gibt Individuen und Organisationen die außerhalb dieser Allgemeinheit aufblühen und es ist höchst wahrscheinlich, dass sie oder ihre Gemeinschaft unter diesen sind.

Ist es nicht eine einfache Tatsache dass andere Personen gewöhnlich diejenigen sind die es nicht verstehen und dass die Phrase „große Mehrheit der Leute“ sie normalerweise nicht einschließt? Finden sie es nicht logisch verblüffend, dass die Mehrheit der Leute sehr davon überzeugt sind, dass sie nicht zur Mehrheit der Leute gezählt werden können? Wir Menschen sind uns unserer Individualität so bewusst, wie wir blind für unsere Konformität sind – das ist unsere Natur. Die unstrittige des fettgedruckten Satzes oben soll anderen eine Logische Lücke geben, groß genug um sich hindurch zu zwängen um wieder zurück in ihre persönliche Komfortzone zu kommen.

Es gibt nur wenige, die, nachdem man Organisation, Sozialisation, Status, Tradition, Lebensgewohnheiten, Dogma, Überzeugungen, Rituale und den Glauben in Ihre Religion abgezogen hat, noch etwas sehr bedeutsames übrig haben. Für diese Menschen ist Religion eine persönliche spirituelle Erfahrung die sie dazu befähigt die Qualität ihres Bewusstseins so effizient zu entwickeln, wie jeder andere spirituelle Pfad. Dass sie es so gewählt haben, dass sie diese ernsthafte spirituelle Erfahrung innerhalb eines traditionellen religiösen Hintergrundes integrieren, repräsentiert den individuellen Weg den sie gewählt haben – es gibt keinen eigentlichen Vorteil oder Nachteil in diesem Handeln. Alle Pfade haben ihre Vorteile und ihre Herausforderungen.

Entgegen weitverbreiteten Glauben, verurteile ich Glauben und Dogma nicht als nutzlos und schädlich sondern nur weil sie unlogisch und nutzlos sind. Vieles was wir täglich tun – besonders unsere gewohnheitsmäßigen Aktivitäten – ist unlogisch und unnötig. Ineffizienz ist kein Verbrechen. Wenn das so wäre würden wir alle im Gefängnis sitzen. Verurteilung kommt normalerweise von Arroganz und ist wohl kaum Teil eines Hilfreichen Prozesses und auch keine gute Technik Verständnis zu pflegen oder Kommunikation zu verbessern. In dieser Trilogie geht es schließlich darum dass sie hilfreich ist, das Verständnis verbessert, und Ego und Arroganz vermindert.

Passen sie auf dass sie nicht zu irgendwelchen Schlussfolgerungen springen. Ich lade sie dazu ein, mit ihrem Dogma in meiner Nachbarschaft spazieren zu gehen solange sie hinter ihm saubermachen und es unter Kontrolle halten. Lassen sie es nicht zu dass es jemanden beißt, belästigt oder jemanden einschüchtert. Stellen sie sicher, dass es nicht in unserem Gärten gräbt, unsere Blumen, Büsche oder Kinder tötet oder Kacke-Häufchen in unseren Höfen hinterlässt. Und schließlich erlauben sie ihm bitte nicht, die vielen verletzlichen Kreaturen und Wesen, die friedlich in unserer Umgebung leben und spielen, zu terrorisieren oder zu schikanieren. Wenn sie ein verantwortungsvoller Besitzer eines freundlichen Dogmas sind, dann sind sie und Ihr Dogma jederzeit in meiner Nachbarschaft willkommen.

Es ist möglich, wenn auch außerordentlich ungewöhnlich, für ein Individuum sein Ego zu verlieren und Bewusstseinsqualität durch die Verfolgung seines Lieblingsdogmas zu erreichen. Für die meisten von uns errichten Dogmen Barrieren auf unserem Weg zum persönlichen Wachstum, halten uns von dem was wirklich wichtig ist ab, verwirren unseren Sinn für das was richtig und was falsch ist, beschränken willkürlich unsere Realität indem sie uns in Glaubensfallen ziehen und neigen dazu uns egozentrischer, arroganter und selbstgerechter zu machen. Wir nehmen das Dogma gerne an weil es unser ängstliches Unwissen beruhigt mit einer Salve einfach zu erreichenden Pseudowissens, und weil ihre Nachteile immer außerhalb unseres Gewahrseins sind. Trotzdem gibt es aber einige, die äußerlich wegen ihrer rituellen Ordenstracht und ihrer Gemeinschaft den Anschein haben, dass sie ein Dogma verfolgen aber innerlich über diese Beschränkungen hinausgewachsen sind. Für diese Individuen ist das Dogma (gemeinsam mit allen damit verbundenen Ritualen) ein vertrautes Muster geworden, dessen Ausführung eine Ähnliche Funktion hat wie ein Mantra zu rezitieren.


Jemanden , der ganz dringen das Bedürfnis (wie jeder) nach innerer Entwicklungsmöglichkeit Wissenschaft oder Religion anzubieten, ist wie einem verhungernden ein Gummihühnchen zu geben. Es sieht gut aus und er fühlt sich sofort besser. Erfüllt von Hoffnung und Zuversicht, kaut und kaut er, wird aber immer dünner und dünner. Wenn seine Voreingenommenheit in, und sein Glaube an den Nährwert des Gummihünchens ihn davon abhält richtiges Essen zu beschaffen, wird die Situation schlechter.

Dass richtiges Essen sicher im Gummihünchen versteckt ist, macht die Situation nur noch mitleiderregender (er kann es riechen, aber weiß nicht wie er an es herankommt). Je hungriger der Kerl wird, desto mehr wird er auf das Gummihünchen fixiert, und desto weniger ist er fähig das Rätsel zu lösen. Irgendwann stirbt er dann vor Hunger, für immer dankbar, wegen dem unendlichen Wohlwollen, das ihm das wertvolle Geschenk der Hoffnung in Form eines wunderbaren Gummihünchens zuteil hat werden lassen. 


Wir sind, so scheint es, wie die Bewohner von Flächenland (zweidimensionale imaginäre Wesen), welche die Verbindung zwischen körperlicher Geometrie und ihren Mägen nicht verstehen können. Sie mussten in sich selbst (hindurch) gehen um zu beginnen, was für sie eine mystische und metaphysische Reise zu ihrem Verständnis der dritten Dimension war. Wir müssen eine ähnliche Reise antreten um die erweiterte Realität zu verstehen. Sie mussten ihre Glaubenssätze überwinden, die aus ihrer objektiven Erfahrung innerhalb ihrer lokalen Realität und ihrem beschränkten kausalen System entstanden waren. Wir müssen das selbe tun. Sie fanden die Realität der dritten Dimension durch subjektive Erfahrung kombiniert mir sorgfältiger wissenschaftlicher Beweisführung – nicht durch die Hingabe an ein Dogma (alt oder neu, religiös, kulturell, wissenschaftlich oder persönlich). Wir müssen das selbe tun.

Manche Dinge können nicht aus der Perspektive mit der wir Wesen, scheinbar gefangen in dieser physisch materiellen Realität, arbeiten müssen, erklärt werden, oder umgekehrt können manche nicht in diese übersetzt werden. Wenn uns diese Reise zum Verständnis der Realität mystisch und metaphysisch erscheint, ist dass ein Produkt unserer begrenzten Wahrnehmung und unserer kleinen Raum-Zeit Perspektive, keine Untauglichkeitserklärung der Echtheit unserer Vision. Die Geometrie der Körper und die dritte Dimension sind real, auch wenn sie jenseits des Verständnisses der glaubensbeschränkten Flächenland Bewohner, die in ihrer lokalen Kausalität feststecken, existieren.

Unsere Ignoranz zwingt der erweiterten Realität keine Grenzen auf – nur unserem Verständnis von ihr.


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Die richtige Einstellung

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Signifikanter persönlicher Nutzen kann ganz einfach dadurch erreicht werden, dass man die Einstellung eines Forschers entwickelt. Man muss kuragiert und offen genug sein um das Unbekannte eingehend zu betrachten und dann direkt in es hineinzugehen (es erfahren) um es selbst herauszufinden. Es gibt keinen anderen Weg. Ihre Erfahrung, ihre Zeit, ihr Aufwand, und ihr Geist stellen den einzigen Zugang dar, zu einem Verstehen, dass nicht Glaubensbasiert ist. Ein glaubensbasiertes Verstehen ist nur wenig besser als gar nichts zu verstehen, wenn und nur dann wenn sich glücklicherweise herausstellt, dass er Glaube richtig war. Glauben sie, dass das richtige Glaubenssystem sie zur Ziellinie bringen wird ohne dass sie das Rennen laufen? Leider kann es das nicht – auch wenn sich ihr Glube als wahr herausstellt.

Manche Menschen glauben, dass sie nicht die Zeit, Energie oder die Fähigkeit haben, Bewusstseinsqualität auf eigene Faust zu erreichen. Sie denken, wenn sie die richtige Religion, Organisation, das richtige Buch, Lehrer, Guru, oder Ratgeber finden, dann könnten sie ihren Aufwand, der notwendig ist ihre eigene Erfahrung der großen Wahrheit zu entwickeln, minimieren, weil der Lehrer erklären wird was wahr ist, und sie es nur glauben müssten. Glauben sie dass diese Strategie funktioniert? Nein, das kann sie nicht! Sie können sich nicht ihren Weg in Bewusstseinsqualität mit Glauben erarbeiten, genauso wenig wie sie dadurch ein Meistergeiger, Sumo Ringer, oder der Präsident ihres Landes werden können. Außerdem gibt es da ein anderes Problem. Sie müssen offensichtlich sehr weise wählen wem sie glauben. Wie können sie dass ohne dass sie selbst sehr weise sind? Obwohl Wissen von einer Person zur anderen weitergegeben werden kann, wird Weisheit nur aus der eigenen Erfahrung abgeleitet und ist auf andere nicht übertragbar. Sie müssen weise sein um das Glaubenssystem zu wählen, dass sie weise erscheinen lassen kann, so dass sie die Weisheit nicht durch Erfahrung sammeln müssen und wirklich weise werden. Es gibt keine Abkürzungen. Sie müssen die Qualität ihres Seins durch persönliche Erfahrung entwickeln. Weisheit erlangen, Wege zum spirituellen Wachstum wählen, die Qualität ihres Bewusstseins verbessern, Pseudowissen von wirklichem Wissen unterscheiden und gute Lehrer von schlechten Lehrern zu trennen, wird genauer in Kapitel 47 und 48 in Buch 2 diskutiert.

Ihre Glaubenssätze (kulturell, religiös, persönlich oder wissenschaftlich) sind meistens nicht relevant für die Qualität ihres Bewusstseins, außer, dass sie möglicherweise den Prozess verzögern indem sie beschränken, was ihr Geist imstande ist zu denken. Evolution nicht wie eine Prüfung zu bestehen. Es kommt darauf an wie sie sind, die Qualität ihres Seins, und nicht was sie glauben. Glaubenssätze werden selten, wenn überhaupt, in eine Qualität des Seins überführt, sie sind nur dazu da um Pseudowissen dazu zu verwenden als Füllstoff für nichtverfügbares (oder schwer zu erreichendes) wirkliches Wissen zu dienen. Sie können darüber reden, etwas darüber wissen, und alles was sie wollen kostenlos darüber glauben, aber sie können es nicht sein ohne den Preis dafür zu bezahlen (umfangreiche, sorgfältige Erfahrung, aus engagiertem Aufwand generiert). Das ist für Profifußballer wahr, einen Gehirnchirurgen, einen Nuklearphysiker, einem Schreinermeister, einem Sumo Ringer oder einem Konzert Geiger – genauso wie für ein spirituell entwickeltes Wesen. Ohne Fleiß kein Preis.

Es gibt nichts umsonst, sie zahlen entweder den Preis oder verzichten auf den Nutzen. Weil der Nutzen das Wachstum und die Entwicklung ihres Bewusstseins ist, würde der Verzicht keine weise Entscheidung sein. Warum? Wen kümmerts? Was ist der Preis einer verpassten Gelegenheit? Wir werden das später diskutieren. Lasen sie mir nur jetzt soviel sagen, dass die Kosten hoch sind, und wenn sie einmal eingetreten sind kann man ihnen nicht mehr entgehen – aber die Auswirkungen kann man rückgängig machen. Die Kosten sollten nicht als Strafe ausgelegt werden, sie sind eher das logische Ergebnis eines Entwicklungsstopps.

Diejenigen, die sich jetzt fragen, was Entwicklung, Glaubensfallen, und Bewusstseinsqualität möglicherweise mit der Entwicklung einer umfassenderen Physik zu tun haben, bitte ich um Geduld, die Verbindung wird bald klar werden. Wir müssen zuerst eine breitere und detailliertere konzeptuelle Landkarte entwickeln bevor die PMR Physik von einem allgemeinerem Level der Kausalität abgeleitet werden kann.

Ich möchte niemanden mit dem Eindruck alleine lassen, dass spirituelles Wachstum (Verbesserung der Qualität, und dadurch Verminderung der Entropie ihres Bewusstseins) ist wie in einer Salzmine zu arbeiten. Neben der Tatsache, dass es nützlich ist, ist spirituelles Wachstum auch spannend, interessant, lohnend, lustig und bereitet Freude. Einmal begonnen, ist es ein so aufregendes Abenteuer, dass sie gerne mehr von ihrer Zeit und Energie in es investieren. Es ist auch praktisch: Die Verbesserung der Qualität ihres Bewusstseins Verbessert auch sofort die Qualität ihres Lebens.


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Wen werden sie rufen?

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